❗️ Neues Hund-und-Katzen-Quiz von Wamiz

Werbung

Golden Retriever suchen nach Vermisstem: Anonymer Hinweis entpuppt sich als tödliche Falle

Was wird hier gespielt? Ein Vermisstenfall wird immer mysteriöser. Jetzt wird klar, dass sogar Fake-Emails im Spiel sind. Sollten die Hunde im Einsatz vergiftet werden?

von Stefanie Gräf

Am 26.07.20, 15:00 veröffentlicht

Dieser Vermisstenfall im Kreis Heidenheim (BaWü) gibt jede Menge Rätsel auf. Seit Donnerstagabend vor einer Woche wurde in Sontheim intensiv nach einem 30-jährigen Mann gesucht. Sowohl Polizei als auch Feuerwehr sind im Einsatz, ebenfalls die Rettungshundestaffel aus Heidenheim.

Wamiz-Ratgeber: Rettungshunde

Merkwürdige E-Mail

Am Freitag werden als Unterstützung weitere Staffeln ausgebildeter Rettungshunde aus umliegenden Städten hinzugezogen. Doch auch jetzt lässt sich noch keine konkrete Spur des 30-Jährigen entdecken. Allerdings gibt es plötzlich eine komplett unerwartete Wende.

Es geht eine E-Mail ein mit dem Hinweis, dass sich die Person bei Bergenweiler befindet. Daher wird für Sonntag ein entsprechender Sucheinsatz geplant – doch es kommt ganz anders. Im letzten Moment werden die Suchhundestaffeln von der Polizei „ zurückgepfiffen“! Es hat sich nämlich herausgestellt, dass es sich bei der E-Mail offenbar um eine Fake-Nachricht handelt. Weder der Absender noch die E-Mail-Adresse existieren.

Plante jemand Böses?

Besonders seltsam: Sollten die Suchhunde absichtlich in die Gegend bei Bergenweiler gelockt werden? In diesem Gebiet wurden offenbar Giftköder gefunden. Michael Höll von der BRH Rettungshundestaffel Heidenheim geht daher davon aus, dass die Nachricht von jemandem stammt, der ausgerechnet den Suchhunden schaden wollte.

Wamiz-Ratgeber: Giftköder

Konkrete Anhaltspunkte zu Giftködern hat die Polizei Ulm bislang jedoch nicht bestätigt. Es wird nun aber ermittelt, sowohl bezüglich der E-Mail als auch der Giftköder. Der Vermisste wurde inzwischen tot aufgefunden. Auffindesituation und Todesursache sind zur Zeit nicht bekannt.