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Frau findet Hündin, bringt sie ins Tierheim, doch jetzt muss sie ins Gefängnis!

Was für eine spektakuläre Wendung im Fall von Hope.

von Stefanie Gräf

Am 19.08.20, 05:00 veröffentlicht

Der Anblick der völlig verwahrlosten zehnjährigen Hündin traf die Mitarbeiter des Hamburger Tierheims Süderstraße direkt ins Herz. Sie danken ihrer Finderin, die das Tier in Lokstedt am Straßenrand aufgelesen haben will.

Das Tier leidet schon länger

Es folgen bange Stunden – wird „Hope“ es schaffen? Ihr Zustand ist extrem schlecht. Fellpflege - Fehlanzeige: Das Fell ist völlig verfilzt, die Haut stark entzündet. Doch damit nicht genug: Überall sind Fliegenlarven auf ihr, eine Pfote ist von Maden befallen. Augen und Maul sind entzündet, die Zähne sind ausgefallen. Die kleine Hope ist komplett unterernährt und orientierungslos. Am Ende muss sie eingeschläfert werden.

Eine üble Lüge!

Für die Tierschützer ist klar: Der Halter, der der Hündin das angetan hat, muss zur Verantwortung gezogen werden. Zwar ist der Chip von Hope nicht registriert, aber es gelingt dennoch, den Halter ausfindig zu machen. Die Wahrheit ist ein Schock: Es ist ausgerechnet die Frau, die die kleine Hündin angeblich gefunden und im Tierheim abgegeben hat!

Die Tierschutzberaterinnen des Hamburger Tierschutzverein von 1841 suchen die Frau daraufhin an der Adresse auf, die sie hinterlassen hat. Doch dort wohnt sie nicht mehr. Eine Nachbarin bestätigt aber, dass die Frau zwei Hunde gehabt hätte – und die Beschreibung des einen passt exakt auf Hope. 

Nun hat der Tierschutzverein Strafanzeige gestellt. Bei einer Verurteilung drohen eine Geldstrafe oder sogar drei Jahre Haft.