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Kätzchen von 60-Jähriger verschwunden: Finder verlangt ekelhafte „Belohnung“

Wo ist Kater „Fritz“? Seine Halterin sucht verzweifelt nach ihm. Als sie jetzt einen Anruf vom Finder bekommt, ist sie überglücklich. Aber dann kommt alles anders.

von Stefanie Gräf

Am 22.07.20, 05:00 veröffentlicht

Für die 60-Jährige Irmgard H. aus Bonn bricht die Welt zusammen, als ihr geliebter Kater Fritz am 2. April nicht nach Hause kommt. Seither ist die vierjährige Samtpfote verschwunden und die Halterin ist auf der Suche nach ihm.

Sie schaltet immer wieder Anzeigen

In ihrer Not schaltet sie auch Inserate bei Ebay-Kleinanzeigen, zuletzt am 21. Juni, doch neben zahlreichen netten Zuschriften, meldeten sich bei Irmgard H. auch sehr skurrile Zeitgenossen. Den Vogel abgeschossen hat aber ein anonymer Anrufer mit bayrischem Akzent!

Er rief bei der 60-Jährigen fünf Minuten nach Schaltung der Suchanzeige an. Seine Aussage: Er hätte Fritz gefunden, doch man müsse sich noch über das Futtergeld einigen. Deshalb werde er später nochmal anrufen.

Ein besonderer Finderlohn

Gesagt, getan. Doch bei diesem zweiten Anruf am Mittag verschlägt es Irmgard H. direkt die Sprache. Denn der Finder verlangt als Bezahlung – Telefonsex! 15 Minuten lang, nur die 60-Jährige und er. Dann bekäme diese ihren Fritz zurück. Jetzt ist klar: Alles nur ein ekliger Fake.

Beim nächsten Anruf ist der Ehemann von Irmgard H. als Zeuge dabei, inzwischen ermittelt die Polizei. Kater Fritz ist leider nach wie vor verschwunden.