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Pitbull soll eingeschläfert werden, doch dann dreht sich der Wind im Tierheim

Seine Familie will ihn nicht mehr haben und bringt Blue daher zum Einschläfern in ein Tierheim. Das arme Tier ist am Boden zerstört.

von Leonie Brinkmann

Am 17.08.20, 05:00 veröffentlicht

Blue versteht nicht, warum seine Familie, mit der er glücklich in Kalifornien gelebt hat, ihn in ein Tierheim bringt und nie wiederkommt. Er ist davon so erschüttert, dass er zu nichts mehr zu begeistern ist und den ganzen Tag über nur in einer Ecke seines Geheges sitzt und seiner Familie hinterherweint. Die Mitarbeiter des Tierheims meinen sogar Tränen auf den Wangen des traurigen Hündchens gesehen zu haben. Trotz ihrer unermüdlichen Versuche, den Pitbull wieder aufzuheitern, scheint es, als könne er nie wieder glücklich werden.

Wer möchte diesem traurigen Hund nicht helfen?

Das Tierheim, in dem Blue abgegeben worden ist, schläfert Hunde ein, doch die Mitarbeiter sind von seiner Traurigkeit so ergriffen, dass sie ihm helfen wollen, ein neues Zuhause zu finden und veröffentlichen auf Facebook ein Video vom niedergeschlagenen Hündchen.

So wird Jennifer McKay schließlich auf Blue aufmerksam und beschließt, ihn zu adoptieren. Doch Blue weiß nicht wie ihm geschieht und dass seine Besucherin ihm ein neues Leben schenken möchte. Gegenüber The Dodo berichtet sie:

„Alle Hunde schauten mich an und wedelten mit dem Schwanz. Doch Blue, mit seinem gebrochenen Herzen, hob noch nicht einmal den Kopf.“

Bevor er mit ihr kommen darf, muss Blue noch einen Charaktertest absolvieren, der eine Woche dauert. Während dieser Zeit kommt Jennifer ihn immer wieder besuchen und erst beim dritten Mal, traut sich der Pitbull zu ihr und lässt sich streicheln. Schließlich verlassen sie zusammen das Tierheim und seither ist Blue wie ausgewechselt.

Ein neues Leben ohne Tränen

Er hat verstanden, dass er nichts mehr zu befürchten hat und dass seine neue Mama ihn wirklich liebt und er bei ihr ganz er selbst sein kann. Blue ist ein sehr verspielter und liebevoller Hund, der es liebt, am Bauch gekrault und in den Arm genommen zu werden. Er muss zwar noch üben, an der Leine zu gehen und besser zu gehorchen, doch er hat ja noch alle Zeit der Welt. Seine Mama erklärt:

„Er ist ein guter Hund. Ich freue mich, dass er Teil meiner Familie ist.“

Vor allem seit Blue nicht mehr weint, sondern wieder glücklich und fröhlich ist.

© Jennifer McKay