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Tierheim Nürnberg postet Bild von „gefährlichem” Pitbull, der die Welt verändern könnte

Ein grauer Pitbull auf der Straße dog-happy
© Symbolbild / Shutterstock

„Achtung! Dieses Bild ist nichts für schwache Nerven - gefährlicher Kampfhund”. So beginnt einer der jüngsten Facebook-Posts des Tierheims Nürnberg. Doch was darauf zu sehen ist, könnte endlich längst überholte Vorurteile aus dem Weg schaffen.

von Nina Brandtner

Am 11.07.20, 15:00 veröffentlicht

Ehemaliger Schützling macht Tierheim stolz

Der „gefährliche Kampfhund”, um den es geht, ist Pitbull Mischling Abby. Sie wurde vor drei Jahren von einer Saarländerin aus dem Tierheim Nürnberg adoptiert. Jetzt meldet sich der schöne graue Hund mit Nachrichten zurück, die jedem ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

„Achtung! Dieses Bild ist nichts für schwache Nerven - gefährlicher Kampfhund, der auch noch im Tierheim war (dort gibt es ja nur Problemhunde🙄, geht da bloß nicht hin), lässt uns vor Stolz fast platzen😁🙂🤩!”

Der ironisch verfasste Post ist aus Sicht von Hündin Abby geschrieben, die sich in ihrer neuen Familie zur echten Heldin entwickelt. Denn im November erschüttert ein dramatischer Unfall das Leben ihrer Halterin: Der Bruder der Frau hat einen schweren Motorradunfall, liegt wochenlang im Koma.

Pitbull Abby wird zum Seelsorger

Als ihre Hündin zum ersten Mal auf den Schwerverletzten trifft, erkennt Halterin Nicole sie nicht wieder, wie sie gegenüber InFranken.de sagt:

„Sie war immer eine Rabaukin, plötzlich war sie wie ausgewechselt.”

Abby sei zärtlich gewesen, habe Trost gespendet. Auch ihr Bruder freut sich über den Hund, der ihm bei jedem Besuch nicht von der Seite weicht - ein echter Therapiehund eben.

 

Achtung! Dieses Bild ist nichts für schwache Nerven - gefährlicher Kampfhund, der auch noch im Tierheim war (dort gibt...

Posted by Tierheim Nürnberg on Thursday, July 2, 2020

In Bayern nach wie vor ein gefährlicher Hund

Das Tierheim Nürnberg ist sichtlich stolz auf seinen ehemaligen Schützling, der selbst eine schwere Vergangenheit hat und in einem früheren Leben im Keller hausen musste. In Bayern könnte Abby leider nach wie vor nicht vermittelt werden, da sie als Pitbull-Mischling auf der Rasseliste der gefährlichen Hunde steht. Wie schön, dass sie nun vom Saarland aus allen beweisen kann, wie überholt diese Kategorisierungen sind.