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Dringender Notruf im Tierheim: „Schockiert über kaltblütiges Handeln!"

Die Retter haben einen Verdacht und nun jede Menge Arbeit.

von Philipp Hornung

Am 10.07.20, 05:00 veröffentlicht

Auch in der Schweiz kommt es immer wieder zum grausamen Aussetzen von Haustieren, doch dieser Fall aus Basel ist an Kaltblütigkeit kaum zu überbieten.

Skrupelloses Aussetzen in Basel

Wie der Tierschutz Basel auf seiner Homepage berichtet, wurden vor ein paar Wochen fünf Hundebabys in einem Müllcontainer gefunden. Die Retter sind entsetzt über das skrupellose Handeln der Halter. Sie gehen davon aus, dass die Hündin ungewollt trächtig wurde. Der oder die Täterin haben die Hundebabys kurz nach der Geburt schnellstmöglich entsorgen wollen.

Bei den kleinen Hunden handelt es sich um zwei Rüden und drei Hündinnen, die zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung drei bis vier Tage alt waren und nur ca. 150 Gramm auf die Waage brachten. Die Welpen sind alle weiß mit mehr oder weniger schwarzen Punkten, ihre Rasse konnte bislang nicht ermittelt werden.

Tierschützer appellieren

Nach ihrer Rettung werden sie schnell mit der notwendigen Milch versorgt. Außerdem haben sie nach den Strapazen erst einmal einen gemütlichen Schlafplatz zum Ausruhen bekommen.

In etwa zwölf Wochen können die Tiere dann zur Adoption freigegeben werden. Bis dahin sind die Tierschützer auf Spenden angewiesen, denn Betreuung und Aufzucht sind sehr zeitintensiv und benötigen Personal.

Außerdem erinnern sie daran, dass die Tür der Organisation allen Hundehaltern offen steht - auch in aussichtslosen Situationen. Kein Tier darf einfach so ohne eine Überlebenschance ausgesetzt werden.