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Bundeswehr stellt Schäferhund vor: Seine Supernase erschnüffelt etwas Sensationelles!

Schon seit Jahrzehnten sind Spürhunde im Einsatz der Bundeswehr. Doch nun könnten Hunde wie Bonnie eine neue Aufgabe bekommen, die Leben retten kann.

von Nina Brandtner

Am 09.07.20, 08:30 veröffentlicht

Bis zu 220 Millionen Riechzellen mehr als der Mensch besitzt sein treuster Freund, der Hund. Schon seit Jahrzehnten stellt der Vierbeiner seine Supernase deshalb in den Dienst des Menschen - als Sprengstoffspürhund, Drogenspürhund, Diabetikerwarnhund oder auch Krebsspürhund. Nun könnte für die Diensthunde der deutschen Bundeswehr ein neues Aufgabenfeld hinzukommen: Sie sollen zukünftig das Coronavirus erschnüffeln.

Zehn Hunde nehmen an Studie teil

Zehn Hunde der Streitkräfte trainieren aktuell, durch das Schnüffeln an Speichelproben infizierte Personen zu erkennen. Dafür wird das Virus chemisch unschädlich gemacht, sodass keine Ansteckungsgefahr besteht. Bisher liegt die Trefferquote der Schäferhunde, Spaniels und Retriever bei ca. 80 Prozent, wie es aus der zuständigen Diensthundeschule bei Ulmen heißt.

Wamiz-Ratgeber: Coronavirus und Hunde

Ein Ergebnis, das die Verantwortlichen des Forschungsprojekts – die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr und die Stiftung Tierärztliche Hochschule (TiHo) Hannover – ermutigt. Dennoch müssen viele weitere Tests folgen, unter anderem das Erschnüffeln von aktiven, gefährlichen Viren.

Erste Ergebnisse in einem Monat

Auch in anderen Ländern laufen derzeit ähnliche Projekte mit Diensthunden, etwa in Großbritannien, Finnland und den USA. In Ulmen rechnet man damit, dass in drei bis vier Wochen die ersten brauchbaren Ergebnisse der Studie vorliegen werden.