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Tierheim bittet um Hilfe für verstörten Hund: „Die Vergangenheit holt Bajat täglich ein“

Der Mischlingsrüde aus Rumänien leidet extrem unter seiner Vergangenheit. Die Tierschützer sind verzweifelt, gibt es für Bajat eine letzte Chance auf ein halbwegs normales Leben?

von Stefanie Gräf

Am 01.07.20, 12:00 veröffentlicht

Das Leben auf der Straße war für den rumänischen Mischlingsrüden die Hölle: Tagtäglich musste er um ein paar Brocken Futter kämpfen, um nicht zu verhungern. Seine Mutter hat er früh verloren. Das hat ihn so sehr geprägt, dass er für sein ganzes Leben gezeichnet ist. Selbst in seinem neuen Zuhause im Tierheim Salzgitter kann er das Verhalten nicht ablegen.

Er eskaliert ohne Vorwarnung

Bajat ist so futterneidisch und hat einen so starken Hütetrieb, dass er ohne Vorwarnung aggressiv wird und auf andere losgeht. Heftiges Knurren ist noch das geringste Problem. Insofern ist es schon mehrfach zu gefährlichen Situationen gekommen. Gassigänge sind daher ein No-Go geworden. Aber die Tierschützer wollen den Mischling, in dem offensichtlich auch ein guter Anteil Hütehund steckt, noch nicht aufgeben.

Wamiz-Ratgeber: Hütehunde

Die letzte Hoffnung

Der Mischling soll eine letzte Chance auf ein normales, glückliches Hundeleben erhalten. Im auf Problemhunde spezialisierten „Camp Küstenköter“ in Schleswig-Holstein soll er von Fachleuten resozialisiert werden, damit er doch noch eine Chance auf eine eigene Familie bekommt. Dort kann Bajat auch artgerecht in einer Hundegruppe leben.

Um dem Rüden das zu ermöglichen, benötigt das Tierheim dringend Spenden. Wer hilft mit, Bajat eine Chance zu geben?