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Polizist will Schäferhund mit fiesem Trick „erziehen”: Jetzt steht er vor Gericht

Schäferhund neben Beine eines Polizisten dog-angry
© Symbolbild / Shutterstock

Ein Polizeihundeführer aus Köln muss sich vor Gericht verantworten. Der Grund: Er soll seine Belgische Schäferhündin Sheera mit einem verbotenen Elektrohalsband gemaßregelt haben.

von Nina Brandtner

Am 23.06.20, 08:30 veröffentlicht

 

Hundeführer soll Elektrohalsband benutzt haben

Sie wollte einfach nicht hören, lief ihrem Hundeführer immer wieder davon: Weil Polizeihündin Sheera einen ausgeprägten Jagdinstinkt hatte, musste sie angeblich Grausames über sich ergehen lassen.

Wamiz-Ratgeber: Polizeihund

Ihr Hundeführer soll ein in Deutschland verbotenes Elektrohalsband an ihrem Hals befestigt haben. Diese Halsbänder geben einen Stromstoß ab, wenn der Hund für etwas bestraft werden soll. Doch die Geschichte ist verworren - ist es so passiert, oder nicht?

Unterschiedliche Aussagen

Schon im August vergangenen Jahres, wie der Kölner Stadt Anzeiger schreibt, soll der Hundeführer der Belgischen Schäferhündin Sheera bei seinem Vorgesetzten angerufen haben. Er habe erzählt, dass er seine Hündin mit einem Elektrohalsband gemaßregelt habe, eine Kollegin habe die Szene beobachtet.

Sein Vorgesetzter zeigte ihn daraufhin an: Der Polizist erhielt einen Bußgeldbescheid über 500 Euro, wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Der mittlerweile Ex-Hundeführer legte dagegen aber nun Einspruch ein und erschien mit seinem Anwalt vor Gericht. Dort behauptete er, es sei nie die Rede gewesen von einem Elektrohalsband. Vielmehr sei es um ein durchaus erlaubtes Vibrationshalsband gegangen. Sein Vorgesetzer widersprach dem zwar vehement, doch erfolglos. Letztendlich stellte der Richter das Verfahren ein, ohne Auflagen für den Polizisten.