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Tierheim-Hund kommt mit blutigen Pfoten vom Gassi zurück: Der Grund ist unfassbar

Als die Helferin auf die Pfoten des weißen Hundes schaut, wird sie kreidebleich. Alles blutig! Dann wird ihr klar, dass etwas mit der Gassi-Wiese nicht stimmt.

von Stefanie Gräf , 17.06.2020

„Unfassbar, ich bin schockiert! Wie kann man nur so rücksichtlos sein?“

So kommentiert eine entsetzte Userin den Instagram-Post des Tierheims in Köln-Zollstock. Wie ihr geht es zahlreichen Tierfreunden, die den Beitrag sehen. Niemand versteht, wie Menschen so handeln können.

Wilde Party

Der Grund für die blutenden Pfoten ist wirklich traurig: In der Nacht auf Samstag wurde offenbar bei bzw. auf der Wiese hinter dem Tierheim Köln-Zollstock eine große Outdoor-Party gefeiert. Anstatt Müll und Glasflaschen wieder mitzunehmen, wurden die einfach auf der Grünfläche liegengelassen. 

Die von den Tierschützern veröffentlichten Bilder dokumentieren das entstandene Chaos: Überall liegt Plastikmüll herum, dazwischen Pizzakartons. Über Nacht ist eine wilde Müllhalde entstanden.

Leider übersehen sie etwas 

Um die Wiese wieder benutzbar zu machen, legen die Mitarbeiter des Tierheims direkt Hand an und sammeln den Großteil des Abfalls eigenhändig auf. Doch etwas ganz Wesentliches übersehen sie leider: zahlreiche Glasscherben.

Mit fatalen Konsequenzen für zwei Hundes des Tierheims. Denn als diese später Gassi geführt werden, zerschneiden ihnen die Scherben die empfindlichen Pfoten.

Wer trifft sich hier immer?

Offenbar haben derartige Partys in Köln-Zollstock Tradition, denn Tierschützerin Angelina Mühlhaus (30) berichtet, dass Ähnliches bereits schon mehrfach vorgekommen wäre. Allerdings nie in diesem Ausmaß.

Eine unbekannte Kölnerin hat am Sonntag danach freiwillig einen großen Teil des noch verbliebenen Mülls eingesammelt; am Montag entfernte dann das zuständige Grünflächenamt den Rest.