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Jagdhund macht Gruselfund in Wald bei München: Polizei ermittelt

Wald bei München dog-wow
© Symbolbild Shutterstock

Erst denken sich die beiden Förster nichts dabei, als ihr Hund aufgeregt schnüffelt. Doch dann wird es mit einem Mal so schlimm wie in einem Horrorfilm!

von Stefanie Gräf

Am 29.05.20, 14:00 veröffentlicht

 

Eigentlich sollte es für die beiden Förster am nur ein ganz normaler Routine-Gang durch das Waldstück bei Grafrath (westlich von München) werden, doch dann nimmt ihr Jagdhund plötzlich eine Fährte auf. 

Als er wieder aus dem Dickicht herauskommt, hat er einen schockierenden Fund in der Schnauze: eine Hand! Sorgfältig am Gelenk abgetrennt. Auf den zweiten Blick stellt sich heraus, dass es sich um eine Affenhand handelt. Die eilends herbeigerufene Polizei lässt den Hund noch einmal suchen – und dieses Mal bringt er einen Affenfuß. Ebenfalls feinsäuberlich abgetrennt.

Gorilla
Wie kamen die Überreste in den Wald? © Symbolbild Shutterstock

Skurrile Wendung des Falls

Die Gliedmaßen, die einen noch recht frischen Eindruck machen, werden vom Brucker Veterinäramt zur Untersuchung an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit weitergegeben. 

Die nun veröffentlichen Ergebnisse sind überraschend: Die Gliedmaßen stammen von einem Schimpansen oder einem Gorilla. Sie waren nicht tiefgekühlt, sondern wurden offenbar in Formalin eingelegt, um sie zu konservieren. Daher kann auch nicht eindeutig geklärt werden, ob sie vor zwei Wochen oder zwei Jahren im Wald abgelegt wurden.

Ansatzpunkte für weitere Ermittlungen gibt es derzeit nicht.

 

Zugegeben, wir können es uns selbst noch nicht ganz erklären... Aber von vorn: Der Hund eines Försters machte heute...

Posted by Polizei Oberbayern Nord on Tuesday, 19 May 2020