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Sie holen eine Bulldogge vom Züchter, aber ein Detail macht ihnen einen Strich durch die Rechnung

Die Geschichte von Huck hätte traurig sein können, aber zum Glück ist das nicht der Fall, denn er hat den richtigen Menschen gefunden: genau den, den er brauchte, um auf seinem mit Stolpersteinen gespickten Lebensweg voranzukommen!

von Cora Meininghaus , 10.07.2020

Huck wird von einer Familie bei einem Züchter gekauft, als er noch ein ganz kleiner Welpe ist. Es dauert nicht lange, bis seine Adoptivfamilie bemerkte, dass etwas an ihm anders ist. Huck hat nämlich Probleme damit, sein Geschäft zu verrichten. Seine neue Familie ist beunruhigt und bringt Huck zum Züchter zurück, weil er offenbar ein großes gesundheitliches Problem hat.

Vor Ort angekommen, will der Züchter sich aber nichts davon annehmen und lehnt es ab, den kleinen Huck zurückzunehmen. Stattdessen bietet er dem Pärchen eine andere, gesunde Bulldogge an, um ihnen den Hund zu „ersetzen“. Dann knallt er ihnen die Tür vor der Nase zu, ohne sich in irgendeiner Form zu entschuldigen!

Das Pärchen ist verwirrt und entscheidet sich letztendlich dazu, zum Tierarzt zu gehen und den Welpen untersuchen zu lassen, um genauere Informationen über seinen Gesundheitszustand zu bekommen und einen Weg zu finden, mit der Situation umzugehen.

Ein entscheidender Termin beim Tierarzt

Bei einem Termin im Harbour Point Animal Hospital mit ihrem zweiten Welpen erzählt die Familie Dr. Jamie Laity vom Leiden ihres kleinen Hucks. Die Ärztin bietet an, ihn zu untersuchen, um herauszufinden, wo genau das Problem liegt. Bei der Untersuchung stellt sie fest, dass er unter einer Erkrankung namens Spina Bifida leidet, welche zu einer Fehlentwicklung des Rückenmarks eines Hundes führt.

Das Paar weiß immer weniger, was es noch tun soll. Sich um einen kranken Hund zu kümmern, ist eine zu arbeitsintensive und komplexe Herausforderung für sie. Sie wollen dieses Abenteuer lieber nicht wagen und lassen den Welpen lieber bei der Tierärztin, welche anbietet, ihn zu adoptieren.

Ein Neuanfang für den kleinen Huck

Dr. Laity weiß, dass Huck besondere Pflege braucht, aber als Tierärztin fühlt sie sich bestmöglich auf diese Aufgabe vorbereitet. Da der Hund inkontinent ist, muss er permanent eine Windel tragen, was wiederum dazu führt, dass er häufig gewaschen werden muss, aber bislang scheint das alles für Huck überhaupt kein Problem zu sein.

Ganz im Gegenteil - der kleine Huck liebt Bäder über alles und hält ganz brav still, wenn ihm die Windel gewechselt werden muss.

Da Huck nicht alleine bleiben kann, begleitet er seine Besitzerin jeden Tag zum Harbour Point Animal Hospital, wo er schnell eine kleine Berühmtheit geworden ist. Ganz besonders gern bleibt er an der Rezeption, um alle zu begrüßen, die hereinkommen!

Von einem kranken Hund, den keiner wollte, ist Huck heute zum glücklichsten Welpen der Welt geworden und bereitet allen eine Freude, denen er begegnet.