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Tausende Hunde und Kätzchen auf Coronavirus getestet: Ergebnisse jetzt da

Das Veterinär-Diagnoselabor Idexx hat einen COVID-19-Test für Hunde und Katzen entwickelt. Zur Validierung dieses PCR-Tests wurden Tausende Hunde und Katzen untersucht. Das Ergebnis liegt jetzt vor.

von Leonie Brinkmann , 02.04.2020

Idexx Laboratories ist Weltmarktführer im Bereich Tierdiagnostik. Idexx vertreibt bereits unterschiedliche PCR-Tests zur Diagnose von Infektionskrankheiten, wie COVID-19, FIP (die infektiöse Katzenbauchfellentzündung) oder Zwingerhusten.

3.500 Tiere auf COVID-19 getestet

Im Rahmen der Epidemie durch das humane Coronavirus hat Idexx einen COVID-19-Diagnosetest für Hunde und Katzen entwickelt. Während der Entwicklung und zur Validierung dieses neuen Tests hat das Labor Tausende Haustiere getestet. Im Februar 2020 erhielt Idexx 3.500 Blutproben von Katzen, Hunden und Pferden aus Südkorea und den USA. Sie alle wurden negativ getestet.

Wamiz-Ratgeber: Coronavirus und Hunde

Diese Ergebnisse bestärken die aktuellen Informationen, dass sich Hunde und Katzen nicht mit COVID-19 anstecken können. Dr. Jim Blacka, Veterinär und Seniorleiter bei Idexx, erklärt gegenüber einem amerikanischen Magazin:

„Unsere Ergebnisse stimmen mit den Expertenmeinungen überein, denen zufolge das COVID-19 ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragen wird und dass die Haustiere die Krankheit weder bekommen, noch übertragen können."

Keine Übertragung von COVID-19 durch den Speichel von Hunden und Katzen

Die durchgeführten Tests liefern den wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Hunde und Katzen das COVID-19 nicht über ihren Speichel oder ihre Nasensekrete übertagen können. Eine beruhigende Neuigkeit für alle Haustierbesitzer.

Zurzeit ist der neue PCR-Test von Idexx allerdings nicht im Handel verfügbar und eine Markteinführung ist auch nicht geplant. Momentan wird vom systematischen Testen von Hunden und Katzen abgeraten.

Wamiz-Ratgeber: Coronavirus und Katzen

Die Frage, ob das Fell der Haustiere Träger des Coronavirus' sein könnte, ist bislang ungeklärt. Die Möglichkeit, dass man sich beim Streicheln oder Umarmen am Fell seiner Haustiere ansteckt, nachdem dieses von einer infizierten Person kontaminiert wurde (durch Streicheln oder Tröpfcheninfektion), wird nicht zur Gänze ausgeschlossen.

Genau wie Türgriffe, Aufzugknöpfe oder Kleidung können Haustiere somit Träger des Virus' sein. Um dieses (bereits minimale) Risiko zu reduzieren, wird empfohlen, Katzen während der Corona-Epidemie so wenig wie möglich nach draußen zu lassen und Hunde nur an der Leine und unter Beachtung des empfohlenen Sicherheitsabstandes spazieren zu führen.

Geben Sie auf sich und Ihre Haustiere Acht.

Isabelle Vixège
Doktor der Veterinärmedizin