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Obdachloser Pitbull hat sich fast aufgegeben: Ganz besonderer Tierarzt gibt ihm das Lächeln zurück

Dr. Stewart und ein Pitbull
© Twitter / gofundme

Wenn Hunde von Obdachlosen krank werden, ist das ein Drama. Denn es ist kein Geld für den Tierarzt da. Doch dieser Pitbull hat Glück – ihm hilft ein wahrer Tierengel!

von Stefanie Gräf , 10.03.2020

Das Leben auf der Straße ist extrem hart, nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Hunde. Häufig ist der Hund der einzige wirklich treue Begleiter eines Obdachlosen. Insofern ist es umso bitterer, wenn das Geld für eine tierärztliche Behandlung fehlt.

Er hilft, wo es Not tut

So erging es auch dem Pitbull in Stanislaus County in Kalifornien (USA). Doch dieser kranke Vierbeiner hatte Glück im Unglück, denn der Tierarzt Dr. Kwane Stewart wurde auf ihn aufmerksam – und half ohne großes Aufsehen und völlig kostenlos! Wie übrigens auch unzähligen anderen obdachlosen Hunden.

Stewart ist ein echter Held des Alltags, denn er kümmert sich in seiner Freizeit um die Tiere und auch die Menschen, die auf der Straße leben müssen. Meist reichen bereits eine Untersuchung  und ein Medikament aus, doch manchmal sind leider auch Operationen nötig. Dann sind Kosten von weit über 1000 Dollar nicht selten.

Wamiz-Ratgeber: Kosten beim Tierarzt

Die Resonanz ist enorm

Lange Zeit hat der „Street Vet“ versucht, dies alles aus eigener Tasche zu zahlen. Als Stewart doch irgendwann an seine Grenzen stieß, macht er einen Aufruf auf einer Crowdfunding-Seite – und erhielt eine überwältigende Resonanz. Er hatte auf 10.000 Dollar gehofft, zuletzt waren es 90.000 Dollar. Und noch ist kein Ende der Spendenbereitschaft in Sicht.

Jetzt hofft Dr. Stewart, dass vielleicht auch noch andere Tierärzte sich entschließen, mitzuhelfen und die obdachlosen Hunde gratis zu betreuen. Vielleicht hilft ihm bei der Erfüllung dieses Traumes ja seine Bekanntheit, denn inzwischen hat er sogar eine eigene, überregional bekannte Fernsehserie namens „The Street Vet“.