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Tierschützer besuchen „Hundemutti aus Leidenschaft“ und erleben die Hölle auf Erden

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© Shutterstock: Symbolbild

Als sie die Räumlichkeiten betreten, ahnen die Tierschützer von Mensch mit Tier - wir helfen Dir noch nicht, was sie hier erwartet. Was sie dann sehen müssen, treibt ihnen die Tränen in die Augen.

von Stefanie Gräf , 10.03.2020

Es soll eine Hundepension sein, die die 70-jährige Eigentümerin des Hofes im Emsland namens Adelheid J. betreibt. Doch schon länger argwöhnen Tierschützer der Organisation Mensch mit Tier - wir helfen Dir e. V., dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Deshalb schaltete man schließlich die Behörden ein – die nun endlich aktiv wurden.  

Angebliche Tierpension von Adelheid J. im Emsland

Bei einer gemeinsamen Begehung des Hofes präsentierte sich allen Beteiligte ein Bild des Grauens: 72 Hunde saßen da, eingesperrt in Käfigen, die voll mit Kot und Urin waren. Die Tiere selbst, die teilweise Verletzungen aufwiesen, waren ebenfalls komplett verschmiert mit Fäkalien. Alle Tiere waren vollkommen verstört, hatten offenbar schon seit längerer Zeit keinen Auslauf mehr gehabt. Zuwendung oder regelmäßiges Futter? Fehlanzeige. Sie waren vollends verwahrlost.

Informationen zu Animal Hoarding

Den Gänsen, Hühnern und Enten auf dem Grundstück ging es offenbar nur unwesentlich besser.

Solidarität und Unterstützung für Tierschützer

Die geschockten Tierschützer müssen vier von den Hunden direkt von ihrem Leiden erlösen, für sie kam jede Hilfe zu spät. Um die anderen so schnell wie möglich aus der Tierhölle zu holen, kontaktieren sie andere Tierschutzorganisationen und bitten dringend um Unterstützung. Diese tun umgehend ihr Möglichstes.

Zwei Wochen nach der Aktion dann die erlösende Nachricht bei Facebook: Alle Hunde sind dank einer Welle der Hilfsbereitschaft in der Zwischenzeit untergebracht. Sie wurden weiträumig auf verantwortungsvolle Pflegestellen verteilt und können sich dort von den katastrophalen Bedingungen erholen.