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Labrador bricht sich Pfote: Weil sein Halter nichts unternimmt, tut der Hund etwas Schreckliches

Volle zwei Jahre lang wird der Beinbruch der Hündin nicht versorgt, sie muss täglich mit den Schmerzen leben. Doch sie erhält erst dann endlich Hilfe, als es zu einer furchtbaren Verzweiflungstat kommt.

von Stefanie Gräf , 23.05.2020

Die Schmerzen, die Labrador-Terrier-Mischling „Neoma“ aus Citrus County, Florida (USA), gehabt hat, müssen unvorstellbar gewesen sein! Vor zwei Jahren erlitt das Tier einen Beinbruch, doch anstatt mit der Hündin zum Tierarzt zu gehen, ließ ihr Halter das Ganze so heilen.

Hunderasse: Labrador

730 Tage unvorstellbares Leid

Mit fatalen Konsequenzen für das bedauernswerte Tier: Das Bein wächst falsch zusammen, ist nicht mehr zu gebrauchen. Durch die Fehlbelastung bekommt Neoma schlimme Druckstellen. Die Schmerzen müssen am Ende unerträglich sein. So groß, dass die Hündin sich nicht mehr anders zu helfen weiß – und sich in einer Verzweiflungstat die eigene Vorderpfote abnagt!

Sie bekommt sogar Junge

Doch auch jetzt tut der Halter nichts, obwohl der Knochen freiliegt. Stattdessen muss die Hündin sogar noch einen Wurf Junge großziehen. Das Einzige, was ihr Halter tut, ist, ihr ein Tuch um den Stumpf zu wickeln.

Erst nach mehreren Monaten endet das Martyrium schließlich und Neoma kommt ins Tierheim Ziggy's legacy rescue. Hier erhält sie endlich die dringend nötige medizinische Versorgung.

Unverständliche Entscheidung

Das alarmierte Citrus County Sheriff's Office schickte nun zwar Tierschutzbeamte ins Haus des Hundehalters, doch deren Bericht fällt positiv aus. Neomas Halter habe bereitwillig kooperiert, den restlichen Hunden gehe es gut. Mit Konsequenzen in Bezug auf die schrecklichen Qualen der Hündin muss er offenbar nicht rechnen, er habe die rechtlichen Anforderungen erfüllt.

Im Tierheim ist man über diesen Ausgang mehr als entsetzt, für die Tierschützer ist die extreme Vernachlässigung ein echtes Verbrechen. Insofern wird der Fall die Gemeinde sicherlich noch weiter beschäftigen.