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Haustiere sollen in Japan künftig Personalausweise bekommen

Katzenausweis
© Urkunden Shop 24

Ohne gültigen Ausweis geht (fast) nichts, wenn man ein Mensch ist. Nun können auch Hunde und Katzen so etwas bekommen. Bürokratie de luxe oder eine sinnvolle Sache?

von Stefanie Gräf , 02.03.2020

 

Für den tierischen Personalausweis ist neben Angaben wie Name, Fellfarbe, Geschlecht und Geburtsdatum auch ein Portraitfoto des Vierbeiners obligatorisch. Des Weitern werden Familienmitglieder (menschliche sowie tierische) vermerkt und es ist ebenfalls Platz für ein persönliches Lebensmotto oder die besten Tricks.

Japan als Vorreiter?

Typisch deutsch? Nein, das haben sich die Japaner nun ausgedacht. Eingeführt wurde der Personalausweis für Hund und Katze dort in der Präfektur Kanagawa, südlich der Hauptstadt Tokio. Neben gut 9,2 Millionen Menschen leben hier nämlich auch über 4 Millionen Haustiere. Vor allem Hunde und Katzen.

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Bei der Aktion handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der Regierung von Kanagawa mit dem dort ansässigen Unternehmen Peco. Und das ist – Überraschung! – einer der weltweit wichtigsten Hersteller von Mikrochips zur Kennzeichnung von Haustieren.  Tatsächlich hat das Ganze durchaus einen sinnvollen Hintergrund, denn die  „Cat-Resident-Card“ bzw. der „Dog-Resident-Card“ können nützlich sein, wenn das Haustier einmal entlaufen sollte. Schließlich lässt sich so eine Verbindung zu dem Vierbeiner nachweisen.

Mit wenigen Klicks erstellt

Rechtsverbindlich und vorgeschrieben ist der Personalausweis jedoch nicht. Er ist übrigens auch nur in digitaler Form erhältlich – die logische Begründung: Hunde und Katzen haben schließlich keine Brieftaschen, um ihn bei sich zu tragen. Erhältlich ist das Ausweisdokument über die Webseite des Unternehmens Peco.