Das ultimative Katzen-Quiz von Wamiz

Werbung

Ihr Kätzchen hat Schnupfen: Münchnerin geht in Apotheke und macht tödlichen Fehler

Kranke Katze cat-sad
© Symbolbild / Shutterstock

Die Münchner Tierrettung regiert sofort, als sie Katze „Minky“ sieht. Ursache des lebensbedrohlichen Zustands: Ein Medikament aus der Apotheke!

von Stefanie Gräf

Am 19.02.20, 11:45 veröffentlicht

 

Manche Tierhalter sind der Ansicht, dass der Besuch beim Tierarzt nicht nötig ist. Dieser schockierende Fall aus München zeigt, welche Konsequenzen so etwas haben kann. Um den Katzenschnupfen von Stubentiger Minky zu behandeln, holt sich ihr Frauchen einfach ein Medikament aus der nächsten Apotheke.

Wamiz-Ratgeber: Katzenschnupfen

Das Fatale: Offensichtlich schätzt der Apotheker die Erkrankung falsch ein und erklärt der Tierhalterin auch nicht, wie die Tropfen richtig angewendet werden. Mit üblen Konsequenzen für Minky!

Ein Fall für die Intensivstation!

Weil es dem Kätzchen am Wochenende immer schlechter geht, ruft sein Frauchen schließlich die Münchner Tierrettung. Die Mitarbeiter erkennen sofort den lebensbedrohlichen Zustand und lassen das Tier direkt in die Tierklinik der Ludwigs-Maximilian-Universität (LMU) bringen. Dort muss Minky, die kaum noch Luft bekommt, sofort auf die Intensivstation.

Verwechselung mit tödlichen Folgen

In der Apotheke hatte die Halterin Tropfen gegen Zecken erhalten (Fibronil) und keine Nasendusche gegen Katzenschnupfen. Völlig ahnungslos tropfte sie das Medikament dann in die Nase des Kätzchens – mit schrecklichem Ergebnis, denn das Gewebe in der Nase begann abzusterben. Da dieser Prozess auch nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte, blieb den Veterinären nur noch eins: Minky von ihren Qualen erlösen.

Dieser Fall zeigt nachdrücklich, dass eine Selbstmedikation von Haustieren unterlassen werden sollte! Ein falsches Mittel oder eine falsche Dosierung können schlimmstenfalls sogar den Tod des Tieres herbeiführen.