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Tierheim in Schockstarre: Welpe beweist, „zu was Menschen fähig sind“

Hund im Tierheim dog-sad
© Facebook / Hersbrucker Tierheim

Eine Routinekontrolle auf einem Autobahnparkplatz enthüllt ein echtes Tierdrama. Was Welpe Hugo erdulden musste, treibt Polizisten und Tierschützern die Tränen in die Augen.

von Stefanie Gräf , 23.02.2020

 

Wie können Menschen nur so grausam sein? Diese Frage drängt sich auf, wenn man den kleinen Welpen „Hugo“ im Tierheim Hersbruck sitzen sieht. Er ist erschöpft und sein Leib ist extrem aufgedunsen. Vor lauter Würmern! Die stellvertretende Tierheimleiterin Sonja P. zieht furchtbare Bilanz:

„Sie fressen ihn von innen auf.“

Deshalb sitzt der junge Hund auch in der Hochsicherheitsquarantäne.

Im Transporter wartet eine furchtbare Überraschung

Entdeckt wurde Hugo von Zöllnern auf dem Autobahnparkplatz Ludergraben an der A 3. Diese kontrollierten am vergangenen Freitag zufällig einen Sprinter, der unterwegs war von Rumänen nach England. In diesem Wagen fanden die Zollbeamten dann das vier bis fünf Monate alte Tier, in einem entsetzlichen Zustand:

„Hugo saß in einer Box in seiner eigenen Siffe, in einer braunen Mischung aus Kot und Erbrochenem“.

Offensichtlich ging es dem Welpen nicht gut, er war verwahrlost, völlig abgemagert und ihm waren erst kurz vorher die Ohren kupiert worden. Ein Bild des Jammers, das einem an Menschen zweifeln lässt.

Liebevoll wird der Welpe aufgepäppelt

Nun ist Hugo aber endlich in guten Händen und kann sich von den ganzen Strapazen langsam erholen. Für das Tierheim ist seine Versorgung allerdings mit hohen Kosten verbunden, die Intensivpflege schlägt mit rund 40 Euro zu Buche. Deshalb sind Spenden für Hugo natürlich herzlich willkommen.

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