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Corona-Virus bei heimischem Kätzchen festgestellt: Jetzt meldet sich Züchterin zu Wort!

Kätzchen als Träger des Corona-Virus?
© Unsplash

Die Nachricht löste Panik aus bei Katzenhaltern, das ganze Internet brodelt. Sind wir nun womöglich alle in Gefahr, an dem lebensbedrohlichen Virus zu erkranken? 

von Stefanie Gräf , 17.02.2020

Was in Laa in Österreich passiert ist, ist für viele Katzenhalter ein echter Schock: Eine Maine-Coon-Hauskatze ist am Corona-Virus erkrankt. Steht uns nun womöglich hier eine Epidemie bevor? In den sozialen Netzwerken tummeln sich Freunde der beliebten Stubentiger und sorgen sich – sowohl um ihre Lieblinge als auch sich selbst.

Rassesteckbrief: Maine Coon

Entwarnung!

Nun meldet sich eine Züchterin zu Wort und sie hat Erstaunliches zu berichten. Alexandra G. aus Hollabrunn (Österreich) stellt klar: Hier hat eine unglückliche Namensgleichheit für jede Verwirrung und Unruhe gesorgt. Sie erklärt:

„Es handelt sich hier nicht um denselben Virenstamm, wie jener der gerade in China wütet!“

Problematisch bei erhöhtem Stresslevel

Tatsächlich sind nahezu 98 % der Katzen Träger einer mutierten Form des Corona-Virus, der aktuell für Schlagzeilen sorgt. Es handelt sich um die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP). Diese Erkrankung ist zwar für Katzen häufig tödlich, für Menschen jedoch bedeutet sie keine Bedrohung

Und auch bei den Samtpfoten wird der Erreger erst problematisch, wenn sie Stress haben; denn dann mutiert das Virus und FIP bricht aus. Dagegen gibt es allerdings leider weder eine Impfung noch eine wirksame Behandlung. Alles zum Thema FIP halten die Berichte im Wamiz-Ratgeber bereit.