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Labrador darf kein Blindenhund werden: 9 Jahre lang zahlt er es allen auf seine Weise heim!

Stumpy, der Held.
© Facebook

Obwohl „Stumpy“ nicht wie geplant Blindenhund wird, ist der Labrador ein echter Held auf vier Pfoten. Fast 120 Hunden rettet er das Leben. Doch jetzt hat das Ganze ein Ende.

von Stefanie Gräf , 16.02.2020

Schon vor seiner Geburt ist der kleine Welpe eigentlich schon verplant – er soll später einmal zu einem Blindenhund ausgebildet werden. Doch als „Stumpy“ auf die Welt kommt, wird direkt klar: Das war ein Satz mit X. Der Welpe hat nämlich deformierte Vorderbeine.

Rassesteckbrief: Labrador

Sein Blut rettet 120 Leben

Das hindert den Labrador aus Coventry (England) nicht daran, doch noch zu einem der größten vierbeinigen Helden der Insel zu werden. Und zwar als Blutspender! In den bislang neun Jahren seines Lebens hat Stumpy ganze 30 Mal Blut gespendet und hat damit rund 120 Hunden das Leben gerettet. Weil Stumpy die Blutgruppe negativ hat, passt sein Blut nämlich für alle anderen Hunde. Eine sensationelle Zahl, die allen Respekt verdient.

Wer tritt in Stumpys Fußstapfen?

Sein Frauchen ist Elly Pittaway, eine Tierärztin, die aus eigener leidvoller Erfahrung weiß, wie dringend Blutspenden für Hunde gebraucht werden. Deshalb ist sie mit Stumpy regelmäßig zur Blutspende gegangen, hat sogar Urlaube verkürzt, um keinen Termin zu verpassen. 

Doch jetzt mit neun Jahren ist leider Schluss, so sehen es die Regeln der britischen Haustier-Blutbank vor. Diese appelliert nun nachdrücklich an die Hundehalter, sich das Vorbild von Stumpy zu Herzen zu nehmen und ebenfalls mit ihren Vierbeinern zur Blutspende zu gehen. Denn dies kann Leben retten.

In Stumpys eigener Hunde-Familie steht schon ein Nachfolger in den Startlöchern – sein Bruder Lenny wird nun Blut spenden gehen. Ehrensache!