Wamiz Logo

Werbung

Schäferhund zieht verwaistes Kalb auf. Doch die Beziehung bleibt nicht ohne Folgen!

Die Hündin mit ihrem Adoptivkind.
© coral.algie - Facebook

Diese Geschichte ist wie ein Wunder: Das Leben des Kälbchens steht auf Messers Schneide – da nimmt es die Hündin an Kindes statt an. Doch die tierische Adoption hat Folgen!

von Stefanie Gräf , 18.02.2020

 

Stierkalb „Buddy“ hatte keinen guten Start ins Leben, denn kurz nach seiner Geburt stirbt seine Mutter. Wayne Algie, ein Farmer und ehemaliger Hundeführer aus New South Wales (Australien), hilft bei dem Versuch, die Kuh aus dem Graben zu retten – ohne Erfolg. Doch seither gehen ihm und seiner Frau Coral das verwaiste Kälbchen nicht aus dem Kopf.

Die Schäferhündin handelt, ohne zu zögern

Obwohl ihre Schäferhündin „Bada“ gerade elf Junge bekommen hat, nehmen sie den kleinen Buddy bei sich auf. Eine Entscheidung, die goldrichtig ist! Denn Bada tut etwas Großartiges: Die Hündin adoptiert das Kälbchen kurzerhand und zieht es als ihr zwölftes Kind auf. Sie leckt Buddy liebevoll sauber, passt auf, dass er nicht zu weit wegläuft.

Fast schon ein Hund

Nach nunmehr sechs Wochen zeigt sich, dass das Ganze ungewöhnliche Konsequenzen hat. Buddy scheint sich inzwischen mehr wie ein Hund zu fühlen als wie ein Kalb. Er wedelt mit dem Schwanz, wenn er sich freut, läuft mit den Welpen mit, wenn die eine Fährte aufnehmen, und kuschelt sich an die Adoptivgeschwister, wenn es mal wieder Zeit für ein Nickerchen ist.

Hunderasse: Schäferhund

Aber auch die menschlichen Familienmitglieder sieht Buddy als Freunde: Wenn die beiden Kinder des Ehepaares Algie – Bella (12) und Lawson (10) – mit dem Rad unterwegs sind, läuft das Kalb mit. Außerdem spielt er gerne Fangen mit Bella.

Buddy hält sich offensichtlich für ein richtiges Familienmitglied – und das darf er auch. Denn Vater Wayne versichert, dass Buddy natürlich sein ganzes Leben bei ihnen verbringen darf.