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Alptraum im Hundezwinger: Als der Tierarzt das Röntgenbild sieht, tritt ihm der Schweiß auf die Stirn

Bulldogge nach der Operation dog-sad
© Facebook / I Love Veterinary Medecine

Eine zehn Jahre alte Französische Bulldogge trägt einen merkwürdigen Gegenstand in sich, der den Tierarzt mehr als beunruhigt.

von Anna Katharina Müller , 12.02.2020

Tierärzte haben schon vieles gesehen und Hunde verschlucken immer wieder Bälle, Spielzeug oder Gegenstände des Haushalts. Aber was sich im Körper dieser Bulldogge befindet, wird der Tierarzt wohl nicht so schnell vergessen.

Ein bedrohlicher Zustand

Schon als der Mann den Hund sieht, ist er total schockiert: Eine Metallstange ragt aus der Schnauze des armen Tieres. So etwas hat der Tierarzt noch nicht gesehen und für den Hund ist die Situation lebensbedrohlich.

Der Veterinär macht sofort ein Röntgenbild, um zu sehen, wie tief die Stange im Körper steckt. Dabei bemerkt er, dass es sich bei der Metallstange um einen Teil der Verriegelung handelt, mit der der Hundezwinger geschlossen wird.

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Eine komplexe Operation

Das Team rund um den Tierarzt schneidet zuerst mithilfe eines Bolzenschneiders das Stück Metall, das aus der Schnauze ragt, ab. Dann wird die Stange während einer komplizierten Operation aus der Speiseröhre herausgeholt.

Trotz der Risiken verläuft die OP gut. Das ist bei Bulldoggen nicht immer selbstverständlich. Sie vertragen die Narkose oft nicht, was sehr gefährlich für die Tiere werden kann. Diese Bulldogge jedenfalls verträgt das Narkosemittel sehr gut und kann sich nach der Operation von den Strapazen erholen.

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