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Tierheim rettet völlig verfilzte Hündin, doch das ist nur die Spitze des Eisbergs!

Bei diesem Fall müssen die Tierschützer aus Völklingen schwer schlucken: Hündin „Kira“ ist völlig verwahrlost. Doch das komplett verfilzte Fell ist leider nur der Anfang.

von Stefanie Gräf

Am 08.05.20, 10:45 veröffentlicht

Als die Sache Ende November 2019 bekannt wird, ist es ein Schock für alle Tierfreunde im Saarland. Die Bilder, die das Tierheim in Völklingen von der verwahrlosten Hündin bei Facebook veröffentlicht, sind wirklich erschreckend.

Um die zwölfjährige Kira haben sich die Halter offenbar schon seit längerer Zeit nicht gekümmert. Ob die Familie aus Völklingen sich überhaupt jemals wirklich mit dem Tier beschäftigt hat, ist durchaus fraglich, denn das nicht vorhandene Sozialverhalten der Hündin spricht Bände.

Miserabler Zustand

Als sie ins Tierheim kommt, ist das lange Fell des auf drei Beinen laufenden Tieres ein einziger Filzteppich. Doch ehe man Kira untersuchen kann, muss sie erst einmal geschoren werden. Dabei staunen die Tierschützer allerdings nicht schlecht: Denn unter der Wolle kommen Netze von Meisenknödeln, ein Stück Draht sowie ein alter, eingewachsener Verband zum Vorschein.

Doch damit nicht genug, denn nun kommen weitere Probleme zum Vorschein. Die arme Kira hat zusätzlich offene Wunden, ein kaputtes Bein (seit zehn Jahren!), eine Mittelohrentzündung, einen Bandscheibenvorfall und Tumore. Die Hündin wird sofort so gut wie möglich versorgt und aufgepäppelt.

Es geht bergauf!

Jetzt am 23. Januar gibt es gute Neuigkeiten von Kira: Sie hat eine erfolgreiche Entfernung der Mammaturmore hinter sich; auch ihr Fuß ist verheilt, allerdings wird sie wohl nie wieder auf drei Beinen laufen. Aktuelle Bilder zeigen, dass die Hündin jetzt rundum zufrieden und fit ist. 

Deshalb steht nun einer Vermittlung nichts mehr im Wege, aber Kira stellt Anforderungen an die neuen Halter. Sie kann keine langen Spaziergänge machen, hat einen ausgeprägten Jagdtrieb und sollte nicht in einen Haushalt, in dem Kinder oder andere Tiere leben.