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Beamte klopfen an Tür: Beim Eintreten schlägt ihnen ein grausiger Geruch entgegen

Hand klopft an Haustür cat-sad
© Shutterstock / Symbolbild

Für die Mitarbeiter des Tierschutzes muss es ein schrecklicher Anblick gewesen sein. Nichts jedoch im Vergleich zum Geruch...

von Gabriele Breyer

Am 08.01.20, 16:15 veröffentlicht, am 10.01.20, 18:00 aktualisiert

 

Schlimmer Fall von Animal Hoarding

In der belgischen Stadt Diksmuide bekommt eine Frau Besuch vom Tierschutz, weil eine Klage wegen unsachgemäßer Tierhaltung gegen sie vorliegt. Als die Ordnungshüter ihre Wohnung betreten, wird ihnen sofort übel von dem eindringlichen Geruch, der hier überall in der Luft liegt. Die Frau hält in ihrer Wohnung mehrere Katzen in Käfigen und das unter mehr als zweifelhaften hygienischen Bedingungen.

55 Tiere werden beschlagnahmt

Unsachgemäße Tierhaltung, worunter auch Animal Hoarding fällt, leider keine Seltenheit und derartige Vorkommnisse kommen bedauerlicherweise auch immer wieder und viel zu häufig vor.

Die zweifelhafte Katzenhalterin ist relativ schnell dazu bereit, sich von 53 (!) ihrer Katzen zu trennen. Nur zwei ihrer Miezen will sie unbedingt behalten. Doch auch sie werden vorübergehend beschlagnahmt. Die beschlagnahmten Tiere werden in den umliegenden Tierheimen und vorhandenen Unterkünften untergebracht. Leider sind die meisten in einem derart verheerenden gesundheitlichen Zustand, dass einige sogar eingeschläfert werden müssen. Die überlebenden Katzen sind - vermutlich durch die Käfighaltung bedingt - stark verhaltensgestört und verwildert. 

Wamiz-Ratgeber: Animal Hoarding

In einer Erklärung der zuständigen Umweltbehörde heißt es, dass es sich hierbei um keinen Einzelfall handle und die Frau schon mehrfach darauf hingewiesen worden sei, dass sie unmöglich so viele Katzen bei sich zu Hause halten könne.