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Überwachungskamera im Garten entlarvt braves Mädchen als höllische Nachbarin

von Gabriele Breyer

Am 28.03.20, 16:00 veröffentlicht

Weil die 19-jährige Shannagh denkt, der Hundewelpe ihres Nachbarn James werde misshandelt, steigt sie in seiner Abwesenheit kurzerhand über den Zaun und entführt die Hündin. Als der Mann vom Supermarkt zurückkommt, ist Penny verschwunden. Ein Glück nur, dass die Überwachungskamera des Hauses alles gefilmt hat.

Rassesteckbrief: Cocker Spaniel

Auf der Videoaufnahme seiner Kamera ist deutlich zu sehen, wie seine Nachbarin, die 19-jährige Shannagh, über den Zaun steigt, der kleinen Penny habhaft wird und sie in einen mitgebrachten Transportkäfig steckt. Dann verlässt sie sein Grundstück mit dem Cocker-Welpen und dem Käfig, als wäre das die natürlichste Sache der Welt.

Nachbarin klaut Hündin

James rennt ins Nachbarhaus und fordert Penny zurück, doch die Jugendliche rückt den gestohlenen Vierbeiner nicht heraus. Die kleine Hündin ist offensichtlich schon nicht mehr in ihrem Besitz.

Wamiz-Ratgeber: Hund gestohlen, was tun?

Angesichts der Videoaufnahmen nützt es Shannagh wenig, zu leugnen. Bei der Gerichtsverhandlung in Manchester gibt sie zu, den Welpen entwendet zu haben. Weil er misshandelt worden sei, wie sie behauptet. Anschließend will sie einem Freund den Hund geschenkt haben. Doch über dessen Identität schweigt sie sich aus.

Shannagh Cookson wird zu einer Geldstrafe von umgerechnet 700 Euro (dem Kaufpreis von Penny) und 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt und hat die Gerichtskosten zu tragen. Doch selbst das macht sie nicht gesprächiger.

Mädchen bricht ihr Schweigen nicht

James Daniel ist empört und entrüstet über die Tat und das trotzige Schweigen der Übeltäterin.

„Der Vorfall hat mich und meine Kinder erschüttert. Und die Lüge, Penny sei misshandelt worden, macht die Sache nur noch schlimmer. Das ist verletzend und beleidigend. Ich habe viel Geld für Penny ausgegeben und hart dafür gearbeitet. Ich habe das für meine Tochter getan. Es macht mich unsagbar wütend, dass sich eine Person aus meinem Bekanntenkreis einfach etwas aneignet, was ihr nicht gehört",

erklärt er aufgebracht. Und fügt noch hinzu: „Das Ärgerlichste und Frustrierendste an der ganzen Sache ist, dass sich diese skrupellose Diebin dazu noch so hartnäckig weigert, der Polizei zu sagen, wo sich der Hund jetzt befindet und wem sie ihn geschenkt oder verkauft hat!"