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Weihnachtspost im Briefkasten bringt Tierheim-Mitarbeiter auf die Palme!

Schlimmer Fund im Briefkasten
© Tierheim Mainz - Facebook

Eigentlich freuen sich die Mainzer Tierschützer auf ein paar liebe Weihnachtsgrüße im Postkasten – doch was sie dann finden, ist ein echter Albtraum.

von Stefanie Gräf , 01.01.2020

 

„Zorn, Hass und Fassungslosigkeit“ haben die Tierschützer des Tierheims Mainz am Tag vor Heiligabend empfunden, als sie am Montag zwischen der Weihnachtspost die Plastiktüte entdecken. Der Inhalt: ein kleiner Hamster!

Das winzige Kerlchen ist bereits völlig unterkühlt, zu schwach die Äuglein zu öffnen. Nur ganz leichtes Atmen zeigt an, dass noch etwas Leben in ihm steckt. Sofort setzen die Tierschützer alles in Bewegung, um ihn zu retten – von Infusion bis Inkubator. 

Kampf um Leben und Tod

Am Nachmittag dann das Wunder: Es scheint, als würde es dem Hamster etwas besser gehen! Was die überglücklichen Tierschützer zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht wissen: Als der gewissenlose Mensch den Hamster durch den Briefkastenschlitz quetschte, hat der etliche Serienbrüche erlitten! 

Am Abend geht es ihm deutlich schlechter – die Mitarbeiter des Tierheims bringen ihn zur Tierärztin. Diese tut alles in ihrer Macht stehende, doch am Ende geht der Kampf um das Leben des Hamsters verloren. 

Die Tierschützer bleiben schockiert zurück, können die grausame Tat nicht verstehen – zumal bei der Abgabe keines Tieres keine Gebühren anfallen.