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Tierquälerei: So resolut geht Trump jetzt in den USA vor!

Trump und Welpe © Shutterstock

Seien es verstümmelte Katzen oder schlimme Fälle von Animal Hoarding: Immer wieder erreichen uns aus den USA schreckliche Meldungen über Tierquälerei. Nun hat Präsident Donald Trump ein neues Gesetz unterzeichnet, das Tierquälern langfristig das Handwerk legen könnte.

von Nina Brandtner, 26.11.2019

Bis zu 7 Jahre Haft für Tierquäler in den USA

Tierschützer in den USA atmen auf: Präsident Donald Trump hat in der Nacht ein Gesetz unterzeichnet, das Tierquälerei zu einer landesweiten, schweren Straftat macht. Bis zu sieben Jahre Haft warten nun auf verurteilte Tierschänder, die sich des Zerquetschens, Verbrennens, Ertrinkens, Erstickens, Aufspießens oder jeder anderen Misshandlung von Tieren schuldig gemacht haben.

Der „Preventing Animal Cruelty and Torture (PACT) Act” ist eine Erweiterung eines bereits existierenden Gesetzes: Bereits im Jahr 2010 hatte Barack Obama das Verbreiten von Videos verboten, in denen Tierquälerei zu sehen ist. Trump betonte gestern Nacht die große Bedeutung von Tieren in der Geschichte der USA:

„Wir sollten sie schätzen und uns um sie kümmern.”

Tierquälerei in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit

Auch in Deutschland fordern Tierschützer seit Jahren härtere Strafen für Verbrechen an Tieren. Tierquälerei ist hierzulande zwar strafbar, allerdings nur als Ordnungswidrigkeit. Laut Strafgesetzbuch gelten Tiere auch heute immer noch als eine Sache. Tierquäler kommen deshalb mit einem Bußgeldverfahren und einem Tierhalteverbot davon.