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Blinder Schäferhund ausgesetzt: Er hat keine Ahnung, was für ein Schock ihn noch erwartet

Blinder Schäferhund dog-happy
© Facebook / Sylwia Warczak-Gołaś

Der 7-jährige blinde Hund hat kaum Chancen, von jemandem geliebt zu werden. Und doch geschieht ein Wunder.

von Aleksandra Pazik

Am 02.01.20, 19:00 veröffentlicht

 

Im polnischen Ortelsburg wird ein einsamer Hund gefunden. Er ist blind, aber zutraulich. Man sieht, dass er Kontakt zu Menschen hatte. Vielleicht hat er sich verirrt, oder er wurde ausgesetzt. Wir wissen nicht, was die Geschichte von Boss ist, aber eines ist sicher: Ein Hund, der nicht sieht, hat fast keine Chance, vermittelt zu werden.

Isolation und Einsamkeit des Hundes

Das Leben im Tierheim ist für Boss sehr schwer. Trotz der geschärften restlichen Sinne stolpert der Vierbeiner oft über verschiedene Hindernisse und stößt gegen andere Hunde. Deswegen muss er isoliert werden. Der soziale und zutrauliche Boss wird immer einsamer.

Sylwia, die gute Seele des Tierheims in Ortelsburg, hat bereits vielen Hunden geholfen. Sie will das traurige Schicksal des blinden Hundes nicht akzeptieren und beschließt, nach einem Zuhause für ihn zu suchen.

Schließlich bietet sich eine Gelegenheit. Ein Paar aus Deutschland - Sigrid und Thomas - kommen ins Tierheim. Dieses Paar hat bereits einen Vierbeiner aus dem Tierheim adoptiert - eine 14-jährige Hündin. Jetzt haben sie zwei ältere Hunde und suchen einen etwas jüngeren Begleiter. Sylwia beschließt, ihnen Boss zu zeigen.

Liebe auf den ersten Schnüffler

Die potentiellen Besitzer und Boss finden sofort Gefallen aneinander. Eine erfolgreiche Begegnung, ein gemeinsamer Spaziergang und eine Entscheidung - Boss zieht nach Deutschland!

Adoption eines blinden Hundes - schwierig aber nicht unmöglich

Ist es schwierig, einen Hund mit einer Behinderung wie der von Boss zu adoptieren? Sylwia betont, dass man seinem Hund Zeit geben muss, den neuen Ort durch den Geruch kennenzulernen und sich auf dem neuen Gelände sicher zu fühlen. Berührungen, Nähe zum anderen Menschen und Körperkontakt sind wichtig, denn die Sinne des Hundes (nicht nur der Geruchssinn) werden immer ausgeprägter. Wenn sich der Hund eingelebt hat, gibt es keine Probleme mehr, sich um ihn zu kümmern. Er wird spielen, Quatsch machen und lieben wie ein Hund, der sieht.

Wamiz-Ratgeber: Blinde Hunde