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Mitten in den Waldbränden: Selbstloser Border Collie wird durch seine Spürnase zum Helden!

Bear spürt Brandopfer auf dog-wow
© Facebook / IFAW

In Australien lodern wieder heftige Waldbrände. Nur dank des Einsatzes von Border Collie „Bear“ gelingt die Rettung von Wildtieren – dabei ist seine eigene Geschichte mehr als traurig.

von Stefanie Gräf , 21.11.2019

Die Situation in Australien ist wieder einmal hochdramatisch: Durch starke Buschbrände geraten immer wieder unzählige Wildtiere in Gefahr, vor allem Koala-Bären sind bedroht. Nun hilft Border Collie Bear mit seiner feinen Schnüffelnase den Feuerwehrleuten und spürt verwaiste oder verletzte Koalas in den Brandregionen auf.

Border Collie spürt Koalas in Waldbränden auf

Aktuell ist Bear in New South Wales und Queensland unterwegs sowie zuletzt in Cooroibah, nördlich der Stadt Noosa an der Sunshine Coast. Anders als etwa Drogenspürhunde, Mantrailing-Hunde oder Lawinenhunde ist Bear darauf trainiert, die Fäkalien und das Fell von Koalas zu erschnüffeln. Sobald er einen der kleinen Bären entdeckt hat, zeigt er dies auf ganz besondere Art und Weise an: Er setzt sich still hin und wartet auf die Hilfskräfte. 

Damit Bear gefahrlose durch die verkohlen Gebiete laufen kann, trägt er spezielle Überzüge zum Schutz der Pfoten. Der Border Collie ist weltweit der einzige Hund, der für das Aufspüren von Koalas ausgebildet wurde.

Bear hat eine Verhaltensstörung

Eine besonders beeindruckende Geschichte, denn der tapfere Bear hat es in seinem Leben nicht immer leicht gehabt. Der clevere Vierbeiner leidet nämlich unter eine Zwangsstörung, der sogenannten „Obsessive Compulsive Disorder“ (OCD) – er will nicht spielen. Deshalb wurde Bear von seinen ersten Haltern abgegeben und kam zur Uni von South Wales, wo man sein spezielles Talent erkannte und förderte.

 

Bear, the IFAW koala detection dog, along with his handlers at Detection Dogs for Conservation, joined Queensland Fire...

Posted by ifaw on Thursday, November 14, 2019