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Bomben-Angriff auf IS: Das Schicksal dieses Welpen geht um die Welt

Hundewelpe © Twitter

Eigentlich ist der syrische Foto-Journalist Fahred Alhor nur vor Ort, um die Zerstörung des Verstecks von Abou Bakr al-Baghdadi zu dokumentieren. Bei einem Spezialeinsatz hatten US-Soldaten am 26. Oktober das Haus des getöteten Terrormiliz-Anführers in Schutt und Asche gelegt. Doch dann findet er in den Trümmern der Ruine einen Hundewelpen, der die Aktion unglaublicherweise überlebt hat.

von Gabriele Breyer, 06.11.2019

Kleiner Hundewelpe überlebt Angriff, doch verliert seine Mutter

Ein kleiner Hundewelpe hat den amerikanischen Angriff auf den Unterschlupf des berüchtigten IS-Anführers Abou Bakr al Baghdadi zwar unverletzt überlebt, doch leider dabei seine Mutter verloren. Zitternd und winselnd steht er auf den Fotos des Journalisten neben dem Kadaver seiner im Bombenhagel umgekommenen Hundemutter. Ohne fremde Hilfe wäre er verloren und müsste verhungern. Doch er hat Glück im Unglück. Fahred Alhor ist tierlieb und nimmt sich des armen kleinen Kerlchens an. Der Journalist berichtet von der Rettung des kleinen Vierbeiners auf Twitter. Sein Beitrag macht im Nu die Runde im Netz und in den Medien.

Nach Rettung nun bei einer Pflegefamilie

Fahred ist betroffen und versucht erst einmal, den armen Kleinen durch Spielen aufzumuntern. Mitnehmen kann er ihn leider nicht gleich. Er hat nichts dabei, um den Vierbeiner zu transportieren. Doch er kommt zurück, nach vier Stunden Fahrt mit dem Motorrad. Und er bringt eine Transportkiste mit und Futter für den Kleinen. Er nennt seinen Findling Bobe und bringt ihn erst einmal zum Tierarzt. Dort wird er geimpft und verarztet. Glücklicherweise ist er wohlauf und kann gleich bei einer Pflegefamilie untergebracht werden. Dort sind noch andere junge Hunde mit ihrer Mutter. Er wird es dort gut haben und nach all diesen Strapazen schließlich doch noch ein glückliches Hundeleben führen können.