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Süßer Schäferhund-Mix mit Kulleraugen: Was er erlebte, ist unglaublich eiskalt und feige!

Der ausgesetzte Welpe © Polizei Berlin

Bei dieser Tat schaudert es einem und das ausgerechnet in einer der ersten bitterkalten Frostnächte in Deutschland.

von Stefanie Gräf, 05.11.2019

„Mir fehlen die Worte … Warum schaffen sich Leute Tiere an, wenn sie die dann nicht haben wollen?“

Viele Facebook-Nutzer sind einfach nur fassungslos darüber, dass jemand sich ausgerechnet die erste Nacht mit Temperaturen um den Gefrierpunkt aussucht, um einen niedlichen Hundewelpen loszuwerden. So geschehen Ende Oktober in Berlin. 

Einfach angebunden und zurückgelassen

Die etwa zehn Wochen alte Hündin wurde einfach an einem Baum im Göschenpark in Wittenau angebunden. Passanten entdecken das frierende, verängstigte Tier und melden den Fund daraufhin glücklicherweise direkt der Polizei. Die Beamten nehmen die Hündin zunächst mit auf die Wache, damit sie sich erst einmal aufwärmen kann.

Von dort wird das Welpenmädchen schließlich in die Tiersammelstelle des Tierheims gebracht. Hier wartet sie erst einmal ein paar Tage auf ihre Besitzer für den Fall, dass die Hündin gestohlen wurde. Obwohl bislang wenig dafür spricht. Sie ist zwar gechippt, doch der Chip ist leider nicht registriert.

Unverständnis bei Tierfreunden

Die Meldung über diesen Fall beschäftigt viele Tierfreunde intensiv, weshalb innerhalb von kurzer Zeit zahlreiche Kommentare hinterlassen wurden. Das Unverständnis über die Tat wird mehrfach geäußert, weil die meisten nicht verstehen können, dass ein lebendes, fühlendes Wesen wie ein Gegenstand entsorgt wird, wenn er lästig ist. Deshalb wünscht sich ein User:

„Solange Tiere als eine Sache bezeichnet werden, kann man nur hoffen, dass es auch Menschen gibt, die die Tiere als ihren besten Freund sehen und diese auch so behandeln.“