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Warum stören uns Hunde bei der schönsten Nebensache der Welt?

Hund im Bett dog-serious

Manche Hunde greifen beim Liebesspiel ein

© Lazy_Bear / Shutterstock

Ausgerechnet bei der „Zeit zu zweit“ sind manche Hunde außer Rand und Band. Dieses Verhalten lässt tief blicken. Aber es gibt Lösungen für das Problem.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Ein schönes, romantisches Essen, Kerzenschein, nette Musik – nach Ansicht der meisten Menschen ideale Voraussetzungen, damit der Abend im Bett noch seinen Höhepunkt findet.

Doch ausgerechnet wenn die Liebenden intim werden, wird es plötzlich in vielen Haushalten ganz unromantisch. Denn der Hund mischt sich plötzlich ein!

Hund drängt sich beim Liebesspiel dazwischen

Er jault, bellt oder kneift sogar, versucht einen der Liebenden womöglich wegzudrängen. Kurzum: Der Vierbeiner ist offensichtlich „not amused“, über das, was da unter den Laken passiert. Und das ist etwas, womit viele Hundehalter leben, die Sache aber lieber verschweigen.

Verhaltensbiologin und Hundetrainerin Marie Nitzschner verriet gegenüber hna.de, wo das Problem liegt, wenn unsere Vierbeiner beim Geschlechtsakt der Halter ein Wörtchen mitreden wollen. Sie ist sich sicher. „Hier stimmt etwas im sozialen Gefüge nicht“.

Die möglichen Gründe

Laut Nitzschner kann es für die Aktionen mehrere Ursachen geben. „Manche Hunde fühlen sich verantwortlich für einen der Beteiligten und wollen ihn beschützen“, erklärt sie. „Andere Hunde sehen einen der Beteiligten als ihren Besitz an oder sind einfach unsicher, was da gerade passiert.“

Da das Verhalten von Hunden beiderlei Geschlechts gleichermaßen gezeigt wird, scheinen unsere tierischen Mitbewohner das intime Beisammensein wohl für eine Art Übergriffigkeit zu halten. Immerhin verhalten sie sich bei Umarmungen oftmals ähnlich.

Das sollte man tun

Nitzschners Tipp, damit die Halter künftig ungestört sind beim Tete á Tete: „Mit einem professionellen Trainer am sozialen Gefüge arbeiten“. Sind die Verantwortlichkeiten in der Familie wieder klar, so wird der Hund nicht mehr das Bedürfnis haben einzuschreiten. Bis dahin gibt es eine unkomplizierte, kurzfristige Lösung: Tür zu. 

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