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Bittere Neuigkeiten vom jungen Schäferhund, der in Chemnitz ausgesetzt wurde

Dobby, der ausgesetzte Hund © Tierschutzverein Chemnitz - Facebook

Wieso tun Menschen sowas? Schon als der ausgesetzte Hund ins Tierheim kommt, machen sich direkt alle Sorgen um ihn. Doch was der Tierarzt dann herausfindet, macht alle nur noch fassungslos.

von Stefanie Gräf, 19.11.2019

 

Am Donnerstagmorgen wird eine Anwohnerin im Stadtteil Kaßberg auf einen herrenlosen Schäferhund aufmerksam, der dort vermutlich bereits die ganze Nacht sitzt. Das Tier ist stark abgemagert, wirkt krank. Die Frau informiert den Tierschutzverein Chemnitz.

Ausgesetzt wegen seiner Erkrankung?

Das Team ist entsetzt, als der junge Hund dort eintrifft: Er trinkt extrem viel, will nicht fressen und hat dunklen Durchfall. Am folgenden Tag ist sein Zustand noch schlechter. Die Ergebnisse der tierärztlichen Untersuchung sind niederschmetternd – der Schäferhund leidet unter akutem Nierenversagen. Die Messwerte sind bereits jenseits der Skala!

Alle vermuten, dass „Dobby“, wie der Rüde getauft wurde, wegen der Erkrankung ausgesetzt wurde. 

Facebook-Nutzer zittern bis zum Ende mit

Bei einer weiteren Untersuchung am Dienstag konnte eine Infektion der Nieren ausgeschlossen werden. Noch immer steht das Leben des Hundes auf Messers Schneide und er wird intensivmedizinisch betreut. Seine Prognose ist nicht gut, es hilft nur noch abzuwarten.

Hunderte Facebook-Nutzer haben den tragischen Beitrag des Tierschutzvereins inzwischen bereits kommentiert. Viele drücken „Dobby“ die Daumen:

„Bitte gebt nicht auf, er hat es verdient ein tolles Leben zu haben.“

Aber auch heftiger Ärger über seinen Halter wird immer wieder laut. So hoffen viele, dass dieser gefunden und bestraft wird:

„Hoffe, sie finden den Besitzer und ziehen ihn zur Rechenschaft.“ 

Am 12. November wird bekannt, dass Dobby wegen seinem Leid eingeschläfert werden musste. Er sei friedlich eingeschlafen.