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Martin Rütter: „Das wird auch leider in Hundeschulen oft vergessen!“

Martin Rütter dog-wow

Rütter erklärt Überraschendes in Sachen Hundetraining.

© Facebook / Martin Rütter

Dass Hunde sich ordentlich auspowern sollten, ist inzwischen bekannt. Doch diese wichtige Sache wird darüber oft vergessen. Für den Hundeprofi ein Riesenfehler.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

 

Spätestens seit Anfang 2022 ist es für alle Hundehalter in Deutschland Pflicht, ihren Vierbeinern genügend Bewegung zu verschaffen. Verantwortungsvolle Herrchen und Frauchen wissen aber nicht erst seit dem Gassi-Gesetz, wie wichtig es für Hunde ist, sich auch mal richtig auszupowern. Doch jetzt bricht TV-Hundeexperte Martin Rütter eine Lanze für etwas, das er für mindestens ebenso wichtig hält.

Besonders in den ersten Lebensjahren werde in seinen Augen auf das Training dieser elementaren Eigenschaft viel zu wenig oder oft genug auch gar kein Wert gelegt. Ein fataler Fehler, ganz besonders wenn man sich Hunde Dobermänner oder Labradore aus Arbeitslinien angeschafft hat. Denn dann ist enormer Stress für Hund und Mensch vorprogrammiert, wie Rütter in der Folge 81 seines Podcats „Tierisch menschlich“ erläutert.

Hunde müssen Gammeln lernen

In der Folge vom 29. September 2022 geht es u. a. um solche „Vollgasraketen“, wie der 52-Jährige diese Hunde nennt. Für ihn ist gerade bei aufgedrehten Vierbeinern von entscheidender Bedeutung:

„Das zur Ruhe kommen lernen, vor allem in der Anfangsphase des Lebens, dem jungen Hund vermitteln, ‚Ey, das Allerwichtigste ist, dass wir hier gut gammeln können‘. Das wird oft vergessen.“

Etwas, das seiner Erfahrung nach nicht nur Privatleuten leicht aus dem Fokus gerät: „Das wird auch leider in vielen Hundeschulen vergessen.“

Das Training junger Hunde

Dabei sollte gerade bei Welpengruppen extrem darauf geachtet werden, „dass die erstmal lernen: Kooperation mit dem Menschen, zur Ruhe kommen, da wo andere Menschen und andere Hunde sind, ist nicht automatisch eine Popcornparty. Und dann erst legen wir los.“ Aus Sicht des Hundes sei das alles schließlich gar nicht nachvollziehen, wenn die

„schon in die Hundeschule kommen, auf Temperatur sind und sagen: So, jetzt tobe ich mich aus, die Hunde sind die besten und jetzt kommt der Doofkopp und will was von Sitz und Bleib!“

Unverständnis bei Emma

Dann plaudert der Hundetrainer auch noch aus dem Nähkästchen und verrät, wie er es bei seiner eigenen Hündin Emma gehalten hat: „Die Leute haben auch in meinem Bekanntenkreis in den ersten Jahren gar nicht verstanden, wieso ich mit ihr so wenig dynamische Sachen gemacht habe. Natürlich muss ich die auslasten und sie braucht die lange Spaziergänge und Training und so. Aber eigentlich haben wir die meiste Zeit nur trainiert: Bleib cool.“

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