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Er sieht einen Totenkopf auf Google Maps, schaut auf den Boden und ist außer sich!

Markierung der Fundstelle © Google Maps

In der Nähe eines Bioladens macht ein Spaziergänger eine entsetzliche Entdeckung. Er weiß sofort, er muss alle Bewohner warnen!

von Stefanie Gräf, 18.10.2019

Ein übler Hundehasser treibt aktuell im Raum (Kaiserslautern) und Umgebung sein Unwesen. Nun gab es einen neuen Vorfall: Am Sonntagnachmittag macht ein Spaziergänger gegen 16.40 Uhr einen schrecklichen Fund: In der Nähe eines Bioladens entdeckt er an einer Bushaltestelle einen Giftköder, der offenbar für Hunde hier ausgelegt wurde. Neben Wurstresten und mehreren Käsescheiben, die als Lockmittel dienen sollen, sind diverse weiße Tabletten ausgelegt. Der Passant alarmiert sofort die Polizei.

Der Giftköder
Der Giftköder©rheinpfalz.de

Hundehasser ist Wiederholungstäter

In den vergangenen Wochen wurden bereits mehrere solcher Giftköder in Heusweiler ausgelegt, es sind bereits zwei Tiere deshalb verstorben. In der letzten Ortsratssitzung wurde darauf hingewiesen, dass die Angelegenheit die gesamte Gemeinde betreffe. Bürgermeister Thomas Redelberger mahnt derweil die Hundehalter zu erhöhter Wachsamkeit.

Giftköder kein Einzelfall

Das Auslegen von präparierten Lebensmitteln scheint sich zu einem erschreckenden Trend zu entwickeln. In der ganzen Republik begegnen immer wieder Fälle, in denen Giftköder ausgelegt werden. Aktuellste Vorkommnisse z.B.:

  • Im Raum Prien, Bernau und Frasdorf (Landkreis Rosenheim) starben insgesamt 7 Hunde, 5 konnten gerettet werden. Der letzte Fall war Ende September (Quelle
  • In Paderborn-Sande wurde am 16.10. nachmittags ein Giftköder direkt in einem Privatgarten ausgelegt (Quelle)

Wer seinen Hund vor präparierten Lebensmitteln schützen will, der sollte ihn entsprechend trainieren – mit einem speziellen Giftköder-Training. Auch das Tragen eines Anti-Giftköder-Maulkorbs kann sich in den betroffenen Gebieten als nützlich erweisen.