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Von Kätzchen übertragen: Diese Krankheit lässt uns verrückte Dinge im Bett anstellen!

Katze gut für Sexualleben © Shutterstock / Symbolbild

Es scheint, dass Katzenbesitzer ein würzigeres Sexualleben haben als Paare ohne Katze. Dieser Zusammenhang wurde durch eine Studie hervorgehoben, die im Journal of Evolutionary Psychology veröffentlicht wurde. Der Grund dafür ist wirklich seltsam.

von Aleksandra Pazik, 20.10.2019

Eine Katzenkrankheit, die den menschlichen Sexualtrieb beeinflusst

Am Ursprung dieser überströmenden und kreativen Libido steht die Toxoplasmose. Diese Krankheit ist bei Katzenhaltern sehr verbreitet, da der Parasit auf den Menschen übertragen wird. Während einer Schwangerschaft kann es sehr gefährlich sein, Toxoplasmose zu bekommen - zur Erkennung wird ein Bluttest verwendet - in anderen Fällen kann die Krankheit jedoch völlig unbemerkt bleiben.

Außer im sexuellen Bereich. Denn die Parasiten Toxaplasma gondii nehmen eine feine Anpassung der Neurotransmitter in unseren Gehirnen vor und beeinflussen damit unseren Sexualtrieb auf ungewöhnliche Weise. Eine Studie hat gezeigt, dass Toxoplasmose bei Infizierten das Interesse an unkonventionellen Sexpraktiken wie Bondage und Fetishen steigern kann. Erkrankte fühlen sich von Angst, Schmerz, Gefahr oder Unterwerfung sexuell angezogen.

Toxoplasmose bleibt trotz allem eine Krankheit

Jetzt wissen Sie Bescheid. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Partner plötzlich mehr Schwung ins Bett bringt und gleichzeitig eine Katze in Ihrem Haus wohnt, haben Sie Ihr aufgepepptes Sexualleben wohl Ihrem Stubentiger zu verdanken! Nichtsdestotrotz ist Toxoplasmose dennoch eine Krankheit und kann vor allem bei immungeschwächten Personen zu ernsthafteren Symptomen führen. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall einen Arzt.