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Vermisster Wolfshund Yukon: Schreckliche Nachricht erschüttert den Harz

Wolfshund Yukon © Privat

Seit Tagen fiebert ganz Deutschland mit der Halterin des verschwundenen „Yukon“ mit. Jetzt wurde der junge Wolfshund endlich gefunden, aber die Wahrheit ist todtraurig.

von Stefanie Gräf, 12.10.2019

Die letzten Tage war die Kleinstadt Ilsenburg im Harz in aller Munde. Der Grund: das mysteriöse Verschwinden des elf Monate alten Tschechoslowakischen Wolfshundes „Yukon“. Tierfreunde in ganz Deutschland rätselten, ob der Rüde womöglich entführt oder ermordet wurde. Nun ist er gefunden worden, doch die Nachrichten sind nicht gut.

Spurlos verschwunden

Am 25. September verschwand der junge Wolfshund, der der 30-jährigen Christin R. gehört, unerwartet vom Grundstück ihres Vaters in Ilsenburg. Einziges mögliches Indiz: ein Loch im Zaun. An dieser Stelle fehlen zwei Bretter. Die Hundehalterin vermutet, dass jemand den Zaun beschädigt und Yukon mitgenommen hat. Kurz vor dem Zaun haben sich die Spuren verloren, weshalb Christin R. glaubt, dass hier vielleicht ein Auto wartete.

Die Polizei ist deutlich vorsichtiger in ihren Annahmen, verfolgt auch die Theorie, dass das Loch im Zaun bereits vorhanden war und der junge Hund schlicht entlaufen ist.

Unterstützung über Facebook

Kurze Zeit später wird auch schon via Facebook nach Yukon gesucht. Fast 5.400 Mal wird eine Vermisstenanzeige in einer Gruppe für entlaufene Hunde binnen kürzester Zeit geteilt. Die Anteilnahme ist atemberaubend, alle wollen die Augen offen halten.

Gefunden - tot in einem Waldstück

Doch am 6. Oktober endet die Suche: Yukon ist endlich gefunden worden. Dennoch ist dies keine gute Nachricht, denn der Rüde wird in einem Wald entdeckt. Tot. 

Seine Halterin geht davon aus, dass der Wolfshund noch am Tag des Verschwindens getötet und dann dort abgelegt wurde. Laut der Polizei jedoch gibt es für diese Vermutung bislang keine Anhaltspunkte. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Verwesung lässt sich nicht einmal mit Sicherheit die Todesursache bestimmen. Insofern ist fraglich, ob sich der wahre Tathergang überhaupt aufklären lässt.

Die Netzgemeinde trauert jetzt um Yukon.