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Drei Wochen nach Hurrikan Dorian: Wimmern in den Trümmern versetzt Helfer in helle Aufregung

Fürchterliche Verwüstungen © Symbolbild / Shutterstock

Noch immer suchen die Helfer auf den Bahamas zwischen den Trümmern nach Verschütteten. Dafür wird auch modernste Drohnentechnologie genutzt. Jetzt geschah dank der Technik ein kleines Wunder!

von Stefanie Gräf, 10.10.2019

Anfang September fegte Hurrikan Dorian über die Bahamas hinweg und hinterließ ein Bild der Verwüstung. Dank zahlreicher freiwilliger Helfer kamen viele Menschen zumindest mit dem Leben davon. Ebenso wurden Suchtrupps eingesetzt, um geliebte Haustiere zu bergen. Rund 100 Hunde rettete eine einzige heldenhafte Frau. Und jetzt passiert noch einmal ein Wunder!

Drohne findet eine Fährte

Im Ort Marsh Harbour machten Bergungsteams der Tierschutzorganisation Big Dog Ranch Rescue (BDRR) einen unerwarteten Fund, der den Helfern die Tränen in die Augen treibt. Sie suchen bereits seit Tagen mit einer Drohne in den Trümmern nach Anzeichen von Menschen oder Tieren. Diese Geräte sind darauf spezialisiert, Tiere zu orten.

Die Drohne signalisiert am vergangenen Freitag unerwartet eine heiße Spur! Sofort räumt das Bergungsteam Hauswände, eine Klimaanlage und verschiedenes Gerümpel beiseite – und die Helfer können nicht fassen, was sie sehen! Ein Hund. Lebendig!

Das Wunder von Marsh Harbour

Drei Wochen lang war das Tier zwischen den Trümmern gefangen, unfähig sich zu befreien. Die ganze Zeit über ohne Futter, inwiefern er Flüssigkeit bekam, ist nach wie vor unklar. Dennoch überlebte der tapfere Hund. Für die Helfer ist er deshalb ein Wunderhund und hört nun auf den Namen Miracle. Alle sind überglücklich, dass der Vierbeiner unversehrt geborgen werden konnte.

Überlebenskünstler

Sein Glück: Ausgewachsene Hunde können bis zu 25 Tage ohne Nahrung auskommen. Lediglich Dehydrierung kann schnell ein echtes Problem darstellen.