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Schäferhund besucht Krebs-Patient: Danach sind die Ärzte völlig von den Socken!

Krankenhaus-Fassade © Facebook / Hospital Memorial São José

Der Beweis, dass Liebe das beste Heilmittel ist.

von Leonie Brinkmann, 30.10.2019

 

 

Flavio Santos, der bereits seit mehreren Wochen wegen einer Krebstherapie im Hospital Memorial São José in Brasilien in Behandlung ist, geht es immer schlechter. Vor allem weil ihm jemand ganz besonderes fehlt: sein geliebter Sheltie Agadir.

Als die Pflegekräfte davon erfahren, beschließen sie, einen besonderen Besuch zu organisieren, um die beiden Freunde zu vereinen. Doch niemals hätten sie damit gerechnet, wie positiv sich Agadirs Besuch auf Flavios Gesundheitszustand auswirken oder welch große Emotionen es bei dem Hund und seinem Herrchen hervorrufen würde.

 

Doch nachdem Flavio einige Zeit mit seiner geliebten Fellnase verbracht hat, können die Ärzte eine deutliche Verbesserung seines Gesundheitszustandes erkennen. Dr. Rodrigo Tancredi gesteht:

„Ich war ganz überrascht. Er war bei Bewusstsein, zurechnungsfähig und sprach!“

Und sein guter Zustand hält an! Für die Mediziner ist klar, tierische Besuche können einen positiven Einfluss sowohl auf den körperlichen als auch auf den geistigen Zustand eines Patienten haben. Sie fördern Appetit, sorgen für eine ruhigere Herzfrequenz und senken den Blutdruck.

 

Die Verbesserung von Santos‘ Gesundheitszustand durch Agadirs Besuch ist so positiv, dass sie, wenn alles gut geht, bald schon wieder vereint sein können, denn Dr. Tancredi hält es für möglich, dass Flavio bald nach Hause zurückkehren kann.

Das Krankenhaus, das bisher keine tierischen Besucher erlaubte, überlegt jetzt nach dieser Erfolgsgeschichte, die Haustiere von Patienten in der Einrichtung zu erlauben.