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Er setzt seinen Schäferhund aus, doch das ist noch nicht der Gipfel seiner Unverschämtheit!

Schäferhund wird ausgesetzt © Facebook / Bruno Rotel

Ein Hundehalter ist an Dummheit und Dreistigkeit nicht zu überbieten.

von Anna Katharina Müller, 05.10.2019

Bruno findet eines Tages einen Belgischen Schäferhund in der südfranzösischen Gemeinde Mireval. Er nimmt ihn mit zu sich und kümmert sich um den Hund. Noch am selben Tag gibt er Anzeigen auf und verteilt Flyer, um den Halter des Tieres zu ermitteln. Leider haben seine Versuche keinen Erfolg.

Der Hund ist gechipt

Am nächsten Tag bringt Bruno den Hund zum Tierarzt. Dieser soll herausfinden, ob das Tier gechipt ist. Und tatsächlich hat es einen Chip unter der Haut. Der Hund heißt Gliff und ist sechs Jahre alt. Daraufhin ruft der Tierarzt den Hundehalter an. Dieser sagt, dass er einen solchen Schäferhund besitze und er wolle schnell nachschauen, ob er sich noch draußen auf dem Grundstück befinde. Er sagt, dass der Hund noch da sei.

Daraufhin antwortet der Tierarzt, der dem Mann nicht traut, dass er eventuell in den nächsten Stunden vom örtlichen Tierheim kontaktiert würde. Der Halter ist besorgt und sagt, dass er keine Probleme bekommen möchte.

Eine zweite Chance für Gliff

„In den 15 Jahren, seitdem der Chip für Haustiere existiert, habe ich noch nie erlebt, dass es Probleme bei der Rückverfolgung gegeben hat. Die Leute müssen erfahren, dass es Lösungen dafür gibt, wenn sie ihr Haustier nicht mehr haben wollen. Sie müssen es sich nur eingestehen und weder sich selbst, noch andere Menschen belügen."

Das erklärt der Tierarzt der französischen Website mediaterranée.com. Gliff bleibt vorerst bei seinem Retter Bruno , bis ein neuer Besitzer für den Hund gefunden worden ist.