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Harte Jungs klopfen an der Tür von Tierquälern und kennen kein Pardon!

Biker mit Herz für Tiere
© Facebook @Your Daily Dose

Eine Gruppe von Motorradfahrern hat sich zu einem gemeinnützigen Verein zusammengeschlossen, um Tiere vor grausamen Haltern zu retten. Wegen ihres ganz speziellen Aussehens können sie unglaublich überzeugend sein.

von Stefanie Gräf, 06.10.2019

Sie sind bullige Schränke, tätowiert und tragen meistens Leder – das Aussehen der Jungs von Rescue Ink macht vielen Angst. Und das ist perfekt, um das selbstgesteckte Ziel der Biker zu erreichen: Tiere zu retten, die in Schwierigkeiten sind. Denn so ist es deutlich leichter, schlechte Tierhalter davon zu überzeugen, ihre Tiere in bessere Hände zu geben. Zu den Aktionen der Biker gehört aber auch, illegale Hundekämpfe zu beenden.

Die vor über 10 Jahren in New York gegründete Gruppe besteht aus Bodybuildern, ehemaligen Boxern, Soldaten, Anwälten und Fachleuten aller Art.

 

An American Biker Gang Destroys Dog Fight Rings and Rescues Animals From Violent Owners Read more about An American...

Posted by Your Daily Dose on Friday, May 3, 2019

Die Aktionen des Rescue Ink Teams

Besonders populär waren die tätowierten Tierretter von 2008 bis 2014. Sie erhielten fast 3.000 Nachrichten und 250 Telefonanrufe pro Tag und es wurden zahlreiche Aktionen durchgeführt, darunter auch die Beschlagnahme von Hündinnen, die als Gebärmaschinen ausgenutzt wurden.

Die harten Jungs bauten zahlreiche Unterschlupfmöglichkeiten für Hunde, die draußen leben, suchten nach Adoptivfamilien und bauten sogar ein eigenes Tierheim. Besonders niedlich: Einer kümmerte sich rund um die Uhr um ein 15 Tages altes Kätzchen, das alle drei Stunden gefüttert werden musste. Und auch einen Serienmörder von Katzen spürten die Biker auf.

 
RESCUE INK

 

Posted by Rainart Crea on Sunday, December 6, 2009

Die Ziele der taffen Gruppe

Rescue Ink finanziert sich komplett durch Spenden. Neben der Rettung von Tieren engagieren sich die Mitglieder des Vereins ebenfalls als Aufklärer. Vor allem Kinder möchten sie frühestmöglich dafür sensibilisieren, das es nicht in Ordnung ist, Wehrlose zu misshandeln. Denn erfahrungsgemäß geschehen Grausamkeiten gegenüber Tieren vor allem dann, wenn deren Halter persönliche Probleme hat. 

Durch dieses Engagement konnten bereits Tausende von Tieren gerettet werden – ganz nach dem Motto: Harte Schale – weicher Kern. Manche Sprichwörter sind nur allzu wahr.