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Hund frisst Cannabis-Keks: Sie teilt die fürchterlichen Folgen in einem Video!

Hund und Keks
© Facebook / Sarah Eccles

Nachdem ihr Hund einen gefundenen Cannabis-Keks gegessen hat und daran fast gestorben wäre, möchte die Besitzerin andere vor den dramatischen Folgen warnen, die Cannabis für Tiere haben kann.

von Leonie Brinkmann, 07.10.2019

Der 6 Jahre alte Spaniel-Bichon Frisé Billy geht mit seinem Frauchen in Lancashire im Nordwesten Englands spazieren. Da findet er plötzlich auf dem Boden etwas, das aussieht und riecht wie Futter, und so macht er, was fast jeder Hund getan hätte: Er isst es.

Allerdings handelte es sich dabei nicht um Futter, sondern um einen Cannabis-Cookie.

 

So this evening, after a walk on Worden Park, we made our way home along Parkgate Drive. Billy, our dog, pictured below...

Posted by Sarah Eccles on Saturday, September 14, 2019

Die Wirkung der Drogen

Innerhalb von zwei Stunden kann Billy nicht mehr stehen und wird von Krampfanfällen geschüttelt. Außer sich vor Sorge beobachtet Billys Frauchen Sarah Eccles, wie ihr geliebtes Hündchen hin und her wankt, blutunterlaufene Augen bekommt und ganz offensichtlich unter den psychoaktiven Wirkungen der Droge leidet.

Die für die psychoaktiven Wirkungen verantwortliche Substanz in Cannabis nennt sich THC und in manchen Fällen kann sie fatale Folgen für Hunde haben. Während Menschen von THC high werden, wirkt es bei Hunden wie Gift, und an einer Überdosis können sie sterben.

Entsetzt ruft Billys Frauchen einen Nottierarzt an, der ihr rät, den Hund sofort vorbeizubringen. Als Sarah mit Billy bei dem Tierarzt ankommt, zittert er am ganzen Körper, lässt unkontrolliert Wasser, und sein Herzschlag ist gefährlich langsam.

Zuckungen und Krämpfe

Der Tierarzt gibt Billy eine Spritze, die ihn erbrechen lassen soll, um die Droge aus dem Körper zu schaffen und legt ihm einen Zugang für die nötige Flüssigkeitszufuhr. Zur Sicherheit bleibt Billy über Nacht bei dem Tierarzt.

Gegenüber dem Independent berichtet Sarah Eccles, wie beängstigend es war zu sehen, welche Auswirkungen die Droge auf ihren kleinen Hund hatte:

„Er zuckte und krampfte. Er konnte nicht aufstehen, und als ich ihn beim Tierarzt auf den Boden setzte, sind seine Beine einfach zur Seite weggerutscht.“

Warnung für andere Hundebesitzer

Um andere Hundebesitzer zu warnen, postet Sarah Eccles ein Video von Billy, das zeigt, wie er unter der Wirkung der Droge leidet. Dazu schreibt sie:

„Liebe Hundebesitzer, seid vorsichtig. Wenn ihr euch nicht sicher seid, wendet euch sofort an einen Tierarzt. Hätten wir noch später gehandelt – wir sind erst vier Stunden nachdem er das Cannabis gegessen hatte zum Tierarzt – hätte es böse ausgehen können.“

Schockierendes Video

Das Video zeigt den kleinen Billy schwankend und offensichtlich high von der Wirkung des Cannabis.

 

 

Posted by Sarah Eccles on Saturday, September 14, 2019

 

Dazu schreibt Sarah Eccles, in dem Park haben zwei Kekse gelegen und Billy habe einen einfach verschlungen. Auf dem Weg zum Tierarzt habe sie den anderen aus dem Park geholt und die Reste später wieder weggeworfen.

Warnhinweise

Glücklicherweise hat sich Billy von diesem traumatischen Erlebnis wieder erholt. Doch Sarah Eccles möchte anderen Hundebesitzern zeigen, auf welche Symptome sie achten sollten, um herauszufinden, ob ihr Tier Cannabis gegessen hat.

 

Sian Smith, die Tierärztin, die Billy behandelt hat, erklärt:

„Cannabis kann für Hunde sehr gefährlich sein, vor allem in Gebäck. Hinzukommt, dass auch Schokolade für Hunde giftig ist. Wir können allen Hundebesitzern nur raten, in einem solchen Falle umgehend einen Tierarzt aufzusuchen“.

„Die Behandlung hängt stark davon ab, wie viel sie aufgenommen haben – und wie viel Zeit seitdem vergangen ist. Ist es noch nicht lange her, können wir den Tieren noch ein Brechmittel geben.“

Umgehende ärztliche Versorgung

Wenn Herrchen befürchten, dass ihr Hund etwas wir Cannabis aufgenommen hat, rät Sian Smith dringend dazu, umgehend ärztliche Hilfe aufzusuchen und fügt hinzu:

„Doch wenn es schon einige Stunden her ist, haben sie es bereits verdaut, und wir müssen unterstützende Maßnahmen ergreifen. Daher ist es wichtig, so schnell wie möglich einen Tierarzt aufzusuchen“.