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Wegen heiklem Namen für Schäferhund: Zollbeamte ernten Shitstorm!

Schäferhund © Shutterstock

Zollbeamte sorgen für öffentlichen Aufschrei, als herauskommt, dass ihr Drogenspürhund den gleichen Namen hat wie Adolf Hitler. Aussagen zufolge haben sie trotz der Kritik nicht vor, den Namen zu ändern.

von Leonie Brinkmann, 05.10.2019

Anlässlich des Welthundetages postet die Zoll- und Grenzschutzabteilung (CBP) von Buffalo in den USA Fotos von ihren lebhaften Drogenspürhunden. Die Fotos von Piston, Doris Delta und Adolf bekommen viele Likes, doch vor allem Adolfs Name erregt die Aufmerksamkeit der Internetnutzer. Hitler selbst hatte eine Schäferhündin namens Blondi.

Adolf, ein hart arbeitender Diensthund

Der Deutsche Schäferhund wurde im Juli 2013 von dem CBP Canine Center in El Paso für den Zoll gekauft. Seitdem konnte Adolf bei seiner Arbeit als fleißiger Drogenspürhund bereits enorme Mengen Rauschgift im Wert von 1,3 Millionen Dollar und etwa 340.000 Dollar verstecktes Geld aufspüren. Außerdem wurde er schon mehrfach für seine Leistungen ausgezeichnet.

Kritik an Hundenamen

Bei seiner Geburt wurde der Schäferhund in den Niederlanden unter dem Namen Adolf registriert. Um rechtliche Probleme zu vermeiden, wollen die US-Zollbeamten diesen auch nicht ändern, obwohl er eindeutig eine Assoziation zu Adolf Hitler herstellt, der Schäferhunde liebte.

Der Name Adolf ist in einigen europäischen Ländern weit verbreitet und stammt von dem Althochdeutschen Namen “Adalwolf“ ab, der sich aus den Worten „edel“ und „Wolf“ zusammensetzt, die beide durchaus auf diesen wunderschönen Zoll-Schäferhund zutreffen.

Beitrag in den sozialen Medien gelöscht

Die Zollbehörde in Buffalo hat den Tweet dann wieder gelöscht, laut dem Sprecher Michael Niezgoda, weil der Hundetrainer zuvor nicht um Erlaubnis gebeten worden war.

Bleibt abzuwarten, ob die Behörde infolge der öffentlichen Kritik den Namen des Hundes ändert oder nicht.