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Tod von Jacques Chirac: Für seinen Hund brach er das Gesetz!

Symbolbild
© Shutterstock

Der ehemalige französische Präsident Jacques Chirac ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Was viele nicht wissen: Chirac war ein großer Tierfreund.

von Nina Brandtner, 26.09.2019

Zumindest in Frankreich ist es kein Geheimnis: Der ehemalige Präsident Frankreichs war ein wahrer Tierliebhaber. Mehrere Vierbeiner teilten das bewegte Leben von Jacques Chirac. Zu seinen bekanntesten tierischen Wegbegleitern zählen der Malteser Sumo, den der ehemalige Präsident nach einem Biss allerdings abgeben musste, und der Labrador Maskou. Aus Liebe zu ihm hat Chirac sogar eine Regel des Elysée-Palastes, dem Sitz des französischen Präsidenten, gebrochen.

Elysee Garten
Elysee-Palast: Hier liegt der Hund begraben© Shutterstock

Maskou liegt noch heute in den Elysée-Gärten

Als sein geliebter Labrador verstarb, sollte Chirac die Überreste des Vierbeiners eigentlich im Hundefriedhof von Asnières, einer Stadt nahe Paris, begraben lassen. So zumindest wollte es die Tradition. Doch Chirac konnte den Gedanken nicht ertragen. Er machte von seiner Macht als Präsident Gebrauch und ließ Maskou in den Gärten des Elysée-Palastes begraben, ungeachtet der Tatsache, dass Hundebeerdigungen am Regierungssitz verboten sind.

Ein Geheimnis, das über viele Jahre hinweg unter Verschluss war. Nur wenige Menschen wissen heute, wo genau der Vierbeiner seine letzte Ruhe gefunden hat.

Jacques Chirac ist am 26. September im Alter von 86 Jahren nach langer Krankheit verstorben.

 

MORDU D'AMOUR Très atta­ché à Maskou, son labra­dor, Jacques Chirac a fait en sorte que l’ani­mal repose à tout jamais...

Posted by Dog Malin on Wednesday, December 30, 2015