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Mann steckt Hund in die Waschanlage: Als er rauskommt, staunt er nicht schlecht

Jetzt auch Waschanlagen für Hunde © Shutterstock

Münzen einwerfen, Waschgang wählen – und schon geht’s los! Hundewäsche kann so einfach sein – aber wird alles gutgehen? Und ist das überhaupt gesund?

von Stefanie Gräf, 18.09.2019

Keine Lust mehr auf schweißtreibende Hundewäschen im eigenen Bad? Kein Problem: Der neueste Trend sind Waschanlagen für die lieben Vierbeiner, die ganz nach dem Prinzip der beliebten Autowaschanlagen funktionieren. In Eberbach im Rhein-Neckar-Gebiet wurde am letzten Donnerstag eine eröffnet.

Eine Waschanlage für Hunde

Der Aufbau von „ProDogwash“, wie die Waschanlage heißt, ist relativ simpel. Über ein Laufband geht der Vierbeiner in die Wanne, wo die gewählten „Waschgänge“ und „Zusatzprogramme“ zum Einsatz kommen. Nach dem Föhnen geht’s dann über das Laufband wieder raus. Wasser zum Händewaschen und Ausspülen der Wanne für Herrchen und Frauchen sind ebenso Standard wie eine Desinfektion der Anlage über Nacht

Die Betreiber von ProDogwash, ein Autohaus mit angeschlossener Tankstelle samt Autowaschanlage, sind davon überzeugt, dass sich dieses Angebot in der Region durchsetzen wird. Kosten tut die Wäsche zwischen einem und 15 Euro.

Wie oft darf man Hunde baden?

Geschäftsführer Bernd Krieger empfiehlt, seinen Hund hier alle drei Wochen zu waschen. Das sieht der Eberbacher Tierarzt Bernd A. Podesta sehr kritisch, dies sei viel zu häufig und sogar gesundheitsschädlich, denn damit werde der als Kälte- und Feuchtigkeitsschutz wichtige Fettanteil aus dem Fell herausgewaschen und die Rückfettung verhindert. Einmal im Jahr reiche völlig aus.

Gerade in Bezug auf die Wäsche von Hunde bestehen oftmals starke Unsicherheiten. Damit das Bad wirklich nützt und nicht schadet, sollten die Bade-Grundregeln beachtet werden, die auch richtiges Shampoonieren umfassen.