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Rhodesian Ridegeback geht pinkeln und erschnüffelt Unglaubliches in Bayern

Rhodesian Ridgebacks haben eine gute Nase
© Shutterstock

Dieser Gassigang wird spektakulär. Denn als der Rüde im Gebüsch verschwindet, um das Bein zu heben, entwickelt sich das Ganze urplötzlich zu einem echten Kriminalfall!

von Stefanie Gräf , 22.11.2019

In der Gemeinde Ainring im Berchtesgadener Land gibt es jede Menge Auslaufmöglichkeiten für Hunde. An diesem Morgen macht der Halter des Rhodesian Ridgeback „Amari“ einen Spaziergang an dem Fluß Große Sur. Eine folgenschwere Entscheidung, wie sich herausstellt!

Abkühlung mit Folgen

Im Bereich Gessenhart befindet sich eine Insel, sonnig gelegen, nicht einsehbar, von Wasser abgetrennt. Der junge, verspielte Amari nutzt die Gelegenheit und geht ins flache Wasser, stöbert ein wenig herum. Plötzlich hebt der Rüde den Kopf, schnuppert – und verschwindet im Gebüsch auf der Insel. Zwar lässt sich der Rüde kurz wieder heranrufen, verschwindet dann aber erneut.

Irritiert folgt ihm sein Halter und ist vollkommen verblüfft, als er sieht, welcher Geruch Amari so fasziniert hat: eine kleine Marihuanaplantage!

Im Dickicht der Insel hat ein Unbekannter zwölf rund einen Meter hoch Marihuanapflanzen angebaut, sogar eine Gießkanne war in einem Versteck deponiert worden. Alles wurde direkt sichergestellt.

Unglücklicher Zufall für den „Hobbygärtner“:  Hund Amari besitzt nicht nur eine ausgesprochen feine Schnüffelnase, sein Herrchen ist Beamter bei der Grenzpolizeiinspektion Piding. Der hat direkt seine Kollegen informiert.

Freund und Helfer

Gerade aufgrund ihrer besonders feinen Nasen lassen sich Hunde gut für das Aufspüren von Rauschgift trainieren und sind vielfach als Drogenspürhunde wichtige Helfer der Polizei. Auch nach Dienstschluss leben die Tiere bei ihrem speziell ausgebildeten Hundeführer, weshalb Berichte über Fälle unsachgemäßer Behandlung durch solche Personen besonders schockieren.
 

Marihuanafund Große Sur
Der Marihuanafund
©Grenzpolizeiinspektion Piding