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Krebs-Patientin auf Palliativstation: Video mit Golden Retriever ist Gänsehaut pur!

Therapiehund Vitesse
© Screenshot HR

Es ist ein anrührender Moment – wunderschön und tieftraurig zugleich – als der Hund zu der todkranken Frau geht. Denn als sie anfängt, ihn zu streicheln, beginnt ihr trauriges Gesicht vor Glück zu leuchten.

von Stefanie Gräf, 14.09.2019

Dass Haustiere Menschen gut tun und sie gesünder und glücklicher machen, konnten dutzende wissenschaftliche Studien eindrucksvoll belegen. Doch nichts ist so berührend, wie einen ausgebildeten Therapiehund im Einsatz beobachten zu können. Ein Video gibt nun einen sehr bewegenden Einblick in die Arbeit dieser vierbeinigen Helfer.

Vorurteilslose Zuneigung

Der Moment, wenn Golden Retriever Vitesse Kontakt mit einer schwer an Krebs erkrankten Frau aufnimmt, zerbricht einem fast das Herz. Vertrauensvoll legt sich die Hündin auf die vorbereitete Decke im Bett der Frau und kuschelt sich eng an sie. In dem Moment, als sich die schwachen Finger auf das weiche, warme Fell legen und zu streicheln beginnen, beginnt das Gesicht der Todkranken von innen zu leuchten. Man spürt, wie sie durch die Berührung neue Kraft gewinnt, neuen Mut, um mit ihrer Situation fertigzuwerden. Denn der Frau bleiben nur noch wenige Tage.

Das Video zeigt Hündin Vitesse und ihren vierbeinigen Kollegen Todd, die in der Palliativmedizin im Frankfurter Krankenhaus Nordwest Hoffnung, Kraft und bedingungslose Zuneigung spenden. Ein Funken Glück und Freude, während ringsum der Tod herrscht. Ohne die Therapiehunde des Vereins VITA e.V., die seit 2018 zweimal die Woche kommen, wäre alles noch viel schwieriger zu ertragen.

Strenge Regeln

Normalerweise sind Tiere aus hygienischen Gründen in Krankenhäusern verboten. Für Vitesse und Todd gelten strenge Auflagen, damit sie Zutritt bekommen. Sie müssen vor jedem Besuch gekämmt, gebadet und nach Zecken abgesucht werden. Regelmäßige Impfungen, Entwurmungen und Tierarztbesuche sind Pflicht. 

Nicht jeder Hund ist für die Aufgabe als Therapiehund geeignet, wichtig ist vor allem eine gewisse Grundruhe. Ein intensives, langjähriges Training ist ebenfalls unerlässlich.