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Borussia Dortmund: Spieler von Schäferhund in Allerwertesten gebissen!

Das "Hinterteil" eines Dortmunders
© Shutterstock

Eine sechs Zentimeter lange Bisswunde und eine Narbe fürs Leben...

von Stefanie Gräf, 10.09.2019

Die Ruhrpott-Duelle von Borussia und Schalke haben oftmals ihre ganz eigene Dynamik, da toben die Emotionen. Aber das Spiel vom 6. September 1969 gehört zu den ganz besonderen Bundesliga-Kuriositäten. Als Schalke den Führungstreffer erzielt, gibt es in der 38. Spielminute kein Halten mehr für die Dortmunder Fans.

Rex schnappt zu

Alle Dämme brechen und die Menschen drängen auf das Spielfeld. Die Ordner versuchen verzweifelt mit ihren Hunden der Situation Herr zu werden – und genau da packt ein Schäferhund zu! Doch er erwischt keinen Fan-Hintern, sondern bohrt seine Zähne ausgerechnet ins Sitzfleisch des wichtigsten Schalker Spielers! Der greift sich mit einem Schmerzensschrei ans Gesäß, geht zu Boden.

Die Bisswunde ist ganze sechs Zentimeter lang – und der Spieler wird sein Leben lang eine Narbe behalten. Nach einigen Momenten Ungewissheit signalisiert der Trainer: Es kann weitergehen! Der Schalker kann nicht ausgewechselt werden, bekommt lediglich eine Tetanusspritze und spielt tatsächlich bis zum Ende durch.

Die Lachnummer

Diese Szenen aus dem Stadion „Rote Erde“ in Dortmund sind auch heute noch so frisch und eindrucksvoll wie vor 50 Jahren, als sie geschehen sind. Der Schalker Spieler, den Schäferhund Rex 1969 versehentlich erwischt hat, war Spielerlegende Friedel Rausch. Der beschrieb die restliche Spielzeit zu Lebzeiten so:

„Es hat sich angefühlt, als ob mir der Hund den kompletten Hintern abgebissen hat.“

Und damit passierte noch etwas anderes: Der ehemals so bewunderte Rausch wurde zum Gespött der Liga – nicht genug, dass er ganze sechs Wochen lang nur auf dem Bauch schlafen konnte. Die Folge:

„Es war die Hölle. Fast in jedem Spiel kam mein Gegenspieler an und machte 'wuff-wuff'.“

Ein Hundebiss, der Fußballgeschichte schrieb.