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Frau lässt Schäferhund von der Leine und wird Opfer einer barbarischen Tat!

Das Opfer: Ein Schäferhund-Mix
© Shutterstock

Die Gegend um den Schweriner See ist perfekt für Spaziergänge mit dem Hunde. Doch kaum lässt die Halterin ihren Hund von der Leine, wird sie starr vor Entsetzen. Denn er schreit vor Schmerz laut auf!

von Stefanie Gräf, 26.09.2019

Der 23. August ist ein schwarzer Tag für Schwerin – und vor allem für die Halterin des Schäferhund-Mixes. Geplant ist nur eine entspannte Runde in einem Wald bei Zippendorf, nahe des ausgedehnten Sees. Weil ihr Hund gut folgt, lässt sie ihn von der Leine.

Zugeschnappt!

Doch das hat katastrophale Folgen! Denn nur wenige Augenblicke später hört die Halterin, wie der Rüde schmerzerfüllt aufschreit und wimmert. Sofort sucht sie nach ihm. Der Anblick, den sie schließlich zu sehen bekommt, zerreißt ihr beinahe das Herz: Der Mischling liegt winselnd und wimmernd da – er ist in eine Tellereisen-Falle geraten. Durch die Wucht der zusammenschlagenden gezackten Kiefer ist er verletzt worden.

Die schockierte Halterin ruft sofort die 110. Die Polizisten kommen schnell und befreien den Hund. Außerdem nehmen sie direkt Ermittlungen gegen Unbekannt auf, denn das höchst umstrittene Fanggerät wurde illegal in dem Wald nahe einer Gaststätte ausgelegt. Es besteht Verdacht auf Jagdwilderei, Verstoß gegen das Bundesjagdgesetz sowie das Tierschutzgesetz. Schließlich ist der Gebrauch von Tellereisen-Fallen in Deutschland verboten.

Schäferhund in Tellereisen
Hundefalle Tellereisen© Polizeiinspektion Schwerin

Belohnung ausgesetzt

Nun wird auch noch die Tierrechtsorganisation PETA aktiv, die immer wieder durch umstrittene Promo-Aktionen in die Schlagzeilen kommt. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, werden 1.000 Euro zur Belohnung ausgesetzt. Betont wird, dass der Täter unbedingt zur Rechenschaft gezogen werden soll, denn Tellereisen-Fallen bedeuten nicht nur schlimme Schmerzen für die gefangenen Tiere, sondern häufig auch den qualvollen Tod. Außerdem können diese Fanggeräte auch für Kinder ausgesprochen gefährlich sein.